VÖW-Vortrag an der WU Wien: Haptische Werbemittel sind der ideale Partner in einem ganzheitlichen Marketingmix

Im Rahmen der „Marketing 360 Degrees“-Konferenz, die am 24. und 25. März 2023 am m.core Institute for Marketing and Consumer Research der Wirtschaftsuniversität Wien stattfand, hielten VÖW-Präsident Klaus Pohn, Vizepräsident Gerhard Mittermaier und Finanzvorstand Stefan Radlgruber einen Vortrag über die Bedeutung haptischer Werbemittel in Zeiten der Digitalisierung. Die Veranstaltung wurde vor rund 100 internationalen Studierenden abgehalten, die Konferenzsprache war daher Englisch.

Unter dem Titel „Haptic promotional items in times of digitalization“ brachten sie den Studierenden u.a. wichtige Themen wie die Intensivierung von Geschäftsbeziehungen durch Werbegeschenke, die Richtlinien zum passenden Werbeartikel, die Positionierung als Sympathieträger beim Kunden und die allgemeine Bedeutung der Haptik näher. „Die Haptik ist der Sinn, den wir Menschen als Erstes entwickeln. Diese multisensorische Fähigkeit hilft uns dabei, Gegenstände besser einzuschätzen. Lässt sich der Werbeartikel obendrein mit positiven Emotionen aufladen, so werden wir das Erlebnis und somit auch das Unternehmen länger in guter Erinnerung behalten“, so Radlgruber.

Auch die Reichweite haptischer Werbemittel dürfe nicht unterschätzt werden, meinte Gerhard Mittermaier: „Eine modische Regenjacke mit dem Logo oder einem Slogan des werbenden Unternehmens kann dessen Werbebotschaft nicht nur lokal im Alltag, sondern auch bei einem City-Trip nach Rom oder auf einer Urlaubsradtour quer durch Österreich verbreiten.“

Zahlen und Fakten belegen die große Bedeutung dieser Werbeaccessoires: „Haptische Werbemittel sind eines der führenden Medien in der Werbung. Beachtliche 98 Prozent der Befragten einer Studie aus Deutschland, die sich auch auf Österreich überlegen lässt, besitzen laut eigenen Angaben mindestens einen Werbeartikel, 90 Prozent davon benutzen diesen auch“, erläuterte Klaus Pohn. Zudem sollten analoge Werbemittel keineswegs als Konkurrenz zur digitalen Werbung verstanden, sondern vielmehr als Ergänzung für die allumfassende Vermarktung eines Produkts auf dem hart umkämpften Markt gesehen werden. Pohn weiter: „Es zeigt sich, dass die Kombination aus beidem am besten funktioniert. Wir leben zwar in einer zusehends digitalen Welt, doch die Leute suchen förmlich nach etwas Fassbarem, um in der Realität verankert zu bleiben.“

Abgerundet wurde der theoretische Teil durch ein von den Studierenden begeistert aufgenommenes Praxisbeispiel in Form eines multifunktionalen Kugelschreibers – der gleichzeitig als Touch-Pen für Mobile Devices, Schraubenzieher und Handyhalterung fungiert. Durch seine NFC-Fähigkeit („Nahfeldkommunikation“) kann er außerdem digital hinterlegte Daten abrufen, wie zum Beispiel die Visitenkarte des VÖW mit Verlinkung zur Website.

Abschließend konnten die Studentinnen und Studenten im Rahmen einer Podiumsdiskussion vorbereitete Fragen an die Diskutanten richten, den digitalen Part übernahmen Experten von den Business Gladiators und LOOP Salzburg. Sie gaben gemeinsam mit Stefan Radlgruber vom VÖW Einsicht in die analoge wie auch die digitale Marketingpraxis, um zu veranschaulichen, wie sich diese beiden Welten ideal kombinieren lassen. So wurde deutlich gemacht, wie sich ein sinnvoll gewähltes haptisches Werbemittel gekonnt und gewinnbringend mit der stetig wachsenden Digitalisierung in Einklang bringen lässt.

Was die Studierenden und angehenden Marketeers jedenfalls mit nach Hause nehmen konnten, war der Beweis, dass haptische Werbeartikel immer noch essenzieller Teil jeder gelungenen Werbekampagne sind.

 

Bilder, BUS & Copyright:

Podiumsdiskussion mit (v.l.n.r.): Eva Marckhgott (WU Wien, Lehrgangsleiterin), Markus Lust (LOOP), Alexander Zauner (Business Gladiators), Stefan Radlgruber (VÖW), Monika Koller (WU Wien, Lehrgangsleiterin) / © Gud

Die Vortragenden des VÖW (v.l.n.r.): Rafael Giraldo Salcedo, Stefan Radlgruber, Gerhard Mittermaier, Klaus Pohn / © Gud

Gern angenommene VÖW-Giveaways / beide Bilder © Dober

 

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