Welt-Duft-Tag: Duftende Markenerlebnisse gezielt einsetzen

Eine Brise Meeresluft, frisch gebackene Kekse, eine bunte Blumenwiese – Gerüche wie diese verbinden wir mit Emotionen und Erinnerungen. Vor unserem geistigen Auge spazieren wir entspannt durch das Klatschmohnfeld … Liegt Keksduft in der Luft, sehnen wir uns nach den gemeinsamen Backnachmittagen mit Oma …

Düfte spielen eine große Rolle in unserem Leben. Sie erwecken Erinnerungen zum Leben, lassen Emotionen erwachen und regen unsere Fantasie an. Kein Wunder, schließlich werden Gerüche in unserem Gehirn zuerst vom limbischen System verarbeitet, das für Gefühle zuständig ist, und erst im Anschluss bewusst wahrgenommen. Der VÖW nimmt den heutigen Weltdufttag* zum Anlass, sich dem Potenzial dieser starken Wirkungen von Düften zu widmen.


Emotionale Erlebniswelten gestalten

Wir verbinden Düfte mit unseren persönlichen Emotionen und lassen uns von ihnen in unsere eigene kleine Gedankenwelt entführen. Gut gewählte Düfte sorgen also für eine gedankliche Reise in angenehme Erinnerungen und Fantasien. Sie machen Marken erlebbar und können sie mit gewissen Emotionen in Verbindung bringen bzw. diese verstärken.

Die Wahl eines Duftes sollte gut durchdacht sein, um nicht zur falschen Zeit oder am falschen Ort unpassende oder unerwünschte Emotionen entstehen zu lassen. Der Geruch von Lebkuchen wird im Hochsommer für Verwirrung sorgen, der Duft von frisch gemähtem Gras hingegen kann eine passende gedankliche Abkühlung sein. Entspannende Lavendelkissen oder fruchtige Badekugeln mit erfrischenden Werbebotschaften können gerade kurz vor der Urlaubszeit geeignete Werbeartikel darstellen. Zur Weihnachtszeit nutzen Marken hingegen gerne Bratapfel-, Lebkuchen- und Keks-Duftkerzen sowie winterliche Badesalze zur Verstärkung positiver Emotionen.

Bild: BadeFee


Imageverstärkung durch hochqualitative Materialien

Um Gerüche gezielt einzusetzen, müssen allerdings nicht immer unbedingt speziell parfümierte Werbemittel zum Einsatz kommen – oftmals reichen hochqualitative Materialien der Werbeartikel schon aus: Hochwertige Holzprodukte oder Lederartikel etwa bringen von Haus aus Gerüche mit sich, die Emotionen erzeugen und das Markenimage ebenfalls positiv unterstreichen können.


Die Nase voll?

Natürlich gibt es auch Gerüche, die wir mit unangenehmen Gefühlen verbinden. Denken Sie etwa an aufdringlichen Plastikgeruch – Sie verbinden ihn automatisch mit den Attributen „niedrige Qualität“ und „unpersönlich“. Auch diese oft unbedachten Gerüche sind zu beachten, denn sie wirken – ob gezielt eingesetzt, oder nicht.


Professionelle Kreation von Sinneserlebnissen

Die Kreation von duftenden Werbemitteln sollte daher durchdacht und exakt abgestimmt werden. Dass dabei nicht ausschließlich auf ein Sinnesorgan fokussiert werden kann bzw. sollte, sondern die gesamte Wahrnehmung beachtet und die multisensuelle Wirkung abgestimmt werden sollte, ist selbstredend. Denn sind die unterschiedlichen Sinneseindrücke nicht aufeinander abgestimmt, verwirrt das: Wer an einer knallblauen Badekugel schnuppert und feststellt, dass sie nach Moos riecht, wird überrascht sein, möglicherweise sogar unsicher und verärgert.

Unsere zertifizierten VÖW-Werbemittelhändler unterstützen Sie bei der Wahl der richtigen Produkte, um Ihre Zielgruppe anzusprechen und Ihre Marke entsprechend zu stärken. Jahrelange Expertise, umfassendes Fachwissen und der richtige Riecher für die passenden Nuancen zeichnen unsere Werbemittelhändler aus!


Weiterführende Informationen

Auf den Geschmack gekommen? Zur weiterführenden Lektüre legen wir Ihnen das Buch „Duft in der Werbung“ von Katharina Lisette Rempel ans Herz! Wer Genaueres zur multisensuellen Gestaltung der Unternehmenskommunikation erfahren möchte, sollte das Buch „Multisensuelle Unternehmenskommunikation: Erfolgreicher Markenaufbau durch die Ansprache aller Sinne“ von Andrea Haug auf seine Leseliste setzen.

* Der Weltdufttag wird seit 2004 gefeiert und lädt seither jährlich dazu ein, sich der faszinierenden Welt der Düfte zu widmen.

 

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