Der VÖW-Präsident als Videobotschafter des Werbemittelhandels
Vor Kurzem sprach VÖW-Präsident Klaus Pohn im virtuellen Branchentalk des Fachmagazins „Messe & Event“ mit dessen Chefredakteur Christoph Berndl über die Bedeutung haptischer Werbung in unserer digitalen Welt.
Ein starker Fokus lag naturgemäß auf der Bedeutung der Messe- und Eventbranche für den Werbemittelhandel – und umgekehrt, wie der Einsatz von Werbeartikeln Messeauftritte unterstützen kann. In die eine Richtung sei die Messebranche ein wichtiger Umsatztreiber für die Händler und Lieferantenpartner, und zwar nicht nur durch die Veranstalter, sondern vor allem über die Aussteller. Auf der anderen Seite stelle die emotionale Wirkung von Messe-Giveaways einen wichtigen Aspekt für die positive Verknüpfung mit einer Marke dar.
Haptische Werbemittel stärken digitale Kampagnen
Doch auch Grundsätzliches wie die Frage, in welchem Ausmaß Nachhaltigkeit eine Rolle in der Branche spielt, oder wie sich der rasante Fortschritt der Digitalisierung auf die Bedeutung haptischer Werbung auswirkt, war Teil des Gesprächs. Hier sieht der VÖW-Präsident die Werbemittelhändler als Marketing-Partner auf mehreren Ebenen.
Werbeartikel können zum Beispiel gut in medienübergreifende Kampagnen integriert werden. Er führte als Beispiel einen Schlüsselanhänger mit NFC-Chip an, mit dem sich das haptische Erleben, praktische Nutzung und die digitale Informationswelt ideal verbinden lassen. Somit sieht er Werbeartikel nicht als Konkurrenz, sondern als Partner digitaler Kampagnen.
Zusätzlich können Werbemittelhändler ihre Kunden in einem extrem breiten Spektrum beraten. Ihr Know-how zu Materialien, Veredelungstechniken, Lieferwegen und der Dauer von Produktionszyklen sowie ihr Wissen um die Vorlieben diverser Zielgruppen machen sie zu wichtigen Partnern, wenn es darum geht, eine rundum gelungene Kampagne aufzusetzen, die auch CSR-Compliance-Anforderungen gerecht wird.
In Zukunft sieht Klaus Pohn für die haptische Werbung zwei Richtungen, die nur vordergründig gegensätzlich erscheinen: „Die fortschreitende Digitalisierung wird auch zu einem größeren Einsatz von digitalen Gadgets führen. Die Nachfrage nach Geräten, mit welchen digitale Inhalte konsumiert werden können, wird steigen. Daneben werden aber sicherlich auch noch in einigen Jahren Relax-Produkte wie Handtücher oder Ähnliches ein wichtiger Beitrag sein, um eine Marke mit einem angenehmen Erlebnis zu verbinden.“
Das ganze Gespräch finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=bIOzbrpdwsw




