VÖW-Sommermeeting 2026

Von 17. bis 19. Juni trafen sich die Mitglieder und Lieferantenpartner des Verbands Österreichischer Werbemittelhändler im Landhotel Schicklberg in Oberösterreich zum traditionellen Sommermeeting. Im Mittelpunkt standen nicht nur aktuelle Entwicklungen der Werbemittelbranche und der persönliche Austausch, sondern auch ein besonderes Jubiläum: Der VÖW feiert heuer sein 35-jähriges Bestehen.

35 Jahre VÖW: Gemeinsam die Zukunft gestalten

Bereits beim Händlermeeting gab VÖW-Präsident Klaus Pohn die inhaltliche Richtung für die kommenden Tage vor. Neben einem Rückblick auf das vergangene Verbandsjahr und einer Vorschau auf die kommenden Projekte wurde auch auf 35 Jahre erfolgreicher Verbandsarbeit zurückgeblickt.

„Dass der VÖW heuer sein 35-Jahr-Jubiläum feiern kann, beweist, dass Verlässlichkeit und Vertrauen eine wichtige und vor allem gute Basis für die Verbandsarbeit darstellen“, betonte Klaus Pohn. Trotz aktueller Herausforderungen zeigte er sich überzeugt, dass die Werbemittelbranche auch künftig gut aufgestellt ist.

Offener Austausch schafft neue Perspektiven

Ein weiterer Höhepunkt des ersten Tages war der Round Table zwischen Händlern und Lieferantenpartnern. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen der Branche sowie neue Ideen, wie die Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks weiter gestärkt werden kann. Diskutiert wurden unter anderem gemeinsame Marketingaktivitäten, neue Formate zur Kundenansprache sowie die Nutzung der VÖW-Kommunikationskanäle.

„So ein offener Austausch ist extrem wichtig, um eine Kooperation mit Leben zu füllen“, fasste Klaus Pohn die Bedeutung der Gespräche zusammen.

Treffsicherheit auch abseits des Tagungsraums

Neben dem fachlichen Programm bot das Sommermeeting auch zahlreiche Gelegenheiten für persönliche Begegnungen. Beim gemeinsamen Nachmittagsprogramm konnten die Teilnehmer ihre Treffsicherheit beim Bogenschießen und Kegeln unter Beweis stellen.

Mit viel Ehrgeiz, einer guten Portion Konzentration und ebenso viel Spaß wurde um jeden Treffer gekämpft. Gleichzeitig bot das Rahmenprogramm die Gelegenheit, Gespräche in entspannter Atmosphäre fortzusetzen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu vertiefen.

Den Ausklang des ersten Veranstaltungstags bildete ein gemeinsames Abendessen im Landhotel Schicklberg, bei dem die Gespräche des Tages in gemütlicher Runde fortgesetzt wurden.

Produktneuheiten zum Anfassen und Ausprobieren

Am zweiten Veranstaltungstag standen auf der traditionellen Händlermesse der VÖW-Lieferantenpartner wieder zahlreiche Produktneuheiten im Mittelpunkt. Präsentiert wurden unter anderem nachhaltige Schreibgeräte, hochwertige Textilien, individualisierte Spiele, Papierprodukte, Trinkgefäße, Technikartikel und viele weitere Neuheiten. Die große Bandbreite zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und innovativ die Werbemittelbranche heute aufgestellt ist.

Dabei bot sich den Besuchern die Gelegenheit, Produkte direkt kennenzulernen und sich über Materialien, Veredelungstechniken, Individualisierungsmöglichkeiten und Lieferzeiten auszutauschen. Gleichzeitig wurden bestehende Partnerschaften gepflegt und neue Kontakte für eine zukünftige Zusammenarbeit geknüpft.

Die Vielfalt der ausgestellten Produkte zeigte einmal mehr, welche Möglichkeiten Werbeartikel für unterschiedlichste Marketingmaßnahmen bieten und wie viel Innovationskraft in der Branche steckt.

Lieferantenpartner des Jahres 2025

Ein weiterer traditioneller Programmpunkt war die Auszeichnung des Lieferantenpartners des Jahres 2025. Mit dieser Ehrung würdigen die VÖW-Mitglieder jedes Jahr besondere Leistungen in den Bereichen Service, Qualität und Lieferfähigkeit.

In diesem Jahr konnte sich XD Connects unter insgesamt 33 Lieferantenpartnern durchsetzen. Petra van Halsema und Henry Maier nahmen die Auszeichnung stellvertretend für das Unternehmen entgegen.

Gemütlicher Ausklang in Bad Hall

Den stimmungsvollen Abschluss des Sommermeetings bildete der gemeinsame Abend in der Furtmühle in Bad Hall. Bei regionalen Spezialitäten, herzlicher Gastfreundschaft und vielen persönlichen Gesprächen bot sich noch einmal die Gelegenheit, die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen und bestehende Kontakte in entspannter Atmosphäre zu vertiefen.

Für die musikalische Begleitung sorgte Alleinunterhalter Musi Klaus, der mit Gesang sowie Keyboard, Akkordeon und Trompete für beste Stimmung sorgte. Sein abwechslungsreiches Repertoire und seine humorvolle Art machten den Abend zu einem gelungenen Abschluss des Sommermeetings.

Mit zahlreichen neuen Eindrücken, wertvollen Gesprächen und vielen persönlichen Begegnungen ging das VÖW-Sommermeeting 2026 zu Ende. Der VÖW bedankt sich bei allen Mitgliedern, Lieferantenpartnern und Mitwirkenden für zwei gelungene Veranstaltungstage und freut sich bereits auf das nächste Wiedersehen.

© T. Schnittchen, cip

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Lieferantenpartner des Jahres / © VÖW

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Webinar zum AI Act: Was die Werbemittelbranche beachten muss

KI ist nicht nur in aller Munde, sie ist auch längst Teil unseres Alltags geworden, ob im privaten Bereich oder beruflich. Da aber mit der Nutzung dieser Technologie viele neue Herausforderungen ethischer und rechtlicher Natur einhergehen, hat die EU mit dem AI Act eine umfassende gesetzliche Regulierung von künstlicher Intelligenz (KI) angestoßen.

Seit dem Sommer kommen bereits bestimmte Sanktionen und Anforderungen für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck zum Tragen. Wie schaut es nun mit der konkreten Umsetzung des AI Act aus, wie können wir die Vorgaben auch als Anstoß verwenden, diese Technologie zu unserem Vorteil zu nutzen?

Antworten darauf gab es am 18. November 2025. Dr. Kerstin Waxnegger, Senior Legal Counsel & Data Protection Officer der Know Center Research GmbH, erläuterte in ihrem exklusiven, auf die Branche abgestimmten und für VÖW-Mitglieder kostenlosen Online-Vortrag, wie Werbemittelhändler und -hersteller einen AI-Act-gerechten Einsatz der KI in ihrem Unternehmen sicherstellen können.

Von den betroffenen Anwendungsbereichen über die Sicherung der entsprechenden KI-Kompetenzen der Mitarbeiter bis zu den Dos und Don’ts in Bezug auf Datenschutz und Vertraulichkeit zeichnete sie ein umfassendes Bild der Anforderungen des AI Acts. Nicht zu kurz kamen aber auch die Möglichkeiten, die ein gut durchdachter Einsatz von KI eröffnen kann.

Der VÖW freut sich darüber, dass mehr als 30 Teilnehmer der Einladung zu diesem Online-Vortrag gefolgt sind, und bedankt sich herzlich bei Kerstin Waxnegger für ihre Expertise und den anregenden Gedankenaustausch.

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Der VÖW-Präsident als Videobotschafter des Werbemittelhandels

Vor Kurzem sprach VÖW-Präsident Klaus Pohn im virtuellen Branchentalk des Fachmagazins „Messe & Event“ mit dessen Chefredakteur Christoph Berndl über die Bedeutung haptischer Werbung in unserer digitalen Welt.

Ein starker Fokus lag naturgemäß auf der Bedeutung der Messe- und Eventbranche für den Werbemittelhandel – und umgekehrt, wie der Einsatz von Werbeartikeln Messeauftritte unterstützen kann. In die eine Richtung sei die Messebranche ein wichtiger Umsatztreiber für die Händler und Lieferantenpartner, und zwar nicht nur durch die Veranstalter, sondern vor allem über die Aussteller. Auf der anderen Seite stelle die emotionale Wirkung von Messe-Giveaways einen wichtigen Aspekt für die positive Verknüpfung mit einer Marke dar.

Haptische Werbemittel stärken digitale Kampagnen

Doch auch Grundsätzliches wie die Frage, in welchem Ausmaß Nachhaltigkeit eine Rolle in der Branche spielt, oder wie sich der rasante Fortschritt der Digitalisierung auf die Bedeutung haptischer Werbung auswirkt, war Teil des Gesprächs. Hier sieht der VÖW-Präsident die Werbemittelhändler als Marketing-Partner auf mehreren Ebenen.

Werbeartikel können zum Beispiel gut in medienübergreifende Kampagnen integriert werden. Er führte als Beispiel einen Schlüsselanhänger mit NFC-Chip an, mit dem sich das haptische Erleben, praktische Nutzung und die digitale Informationswelt ideal verbinden lassen. Somit sieht er Werbeartikel nicht als Konkurrenz, sondern als Partner digitaler Kampagnen.

Zusätzlich können Werbemittelhändler ihre Kunden in einem extrem breiten Spektrum beraten. Ihr Know-how zu Materialien, Veredelungstechniken, Lieferwegen und der Dauer von Produktionszyklen sowie ihr Wissen um die Vorlieben diverser Zielgruppen machen sie zu wichtigen Partnern, wenn es darum geht, eine rundum gelungene Kampagne aufzusetzen, die auch CSR-Compliance-Anforderungen gerecht wird.

In Zukunft sieht Klaus Pohn für die haptische Werbung zwei Richtungen, die nur vordergründig gegensätzlich erscheinen: „Die fortschreitende Digitalisierung wird auch zu einem größeren Einsatz von digitalen Gadgets führen. Die Nachfrage nach Geräten, mit welchen digitale Inhalte konsumiert werden können, wird steigen. Daneben werden aber sicherlich auch noch in einigen Jahren Relax-Produkte wie Handtücher oder Ähnliches ein wichtiger Beitrag sein, um eine Marke mit einem angenehmen Erlebnis zu verbinden.“

Das ganze Gespräch finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=bIOzbrpdwsw

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VÖW-Sommermeeting 2025: Neuigkeiten aus der Werbemittelwelt

Mehr als 50 VÖW-Mitglieder, Händler und Lieferantenpartner trafen sich von 4. bis 6. Juni im niederösterreichischen Mostviertel. Waidhofen an der Ybbs war dieses Mal Schauplatz des traditionellen Branchentreffens, bei dem auch die Wahl des Vorstands des Verbands österreichischer Werbemittelhändler auf dem Programm stand.

Neues Vorstandsmitglied mit viel Erfahrung

Präsident Klaus Pohn und Finanzvorstand Stefan Radlgruber wurden im Rahmen der Generalversammlung am 4. Juni für weitere zwei Jahre bestätigt, während nunmehr Gerhard Wagner nach dem Ausscheiden von Gerhard Mittermaier als Vizepräsident und Schriftführer das Vorstandsteam komplettiert. Die Wahl erfolgte einstimmig, als Kassenprüfer wurden erneut Karl Lehr und Robert Schneider bestellt.

Gerhard Wagner kennt die Verbandsarbeit bestens, war er doch bereits vor einigen Jahren im Vorstand tätig „Seitdem hat sich extrem viel getan in der Branche – neue Materialien, neue Veredelungsmethoden, neue gesetzliche Regelungen und natürlich die Digitalisierung. Mein Ziel ist es, angesichts dieses dynamischen und herausfordernden Umfelds in Zusammenarbeit mit den Vorstandskollegen unsere Mitglieder bestmöglich zu unterstützen“, so das neue Vorstandsmitglied.

Klaus Pohn: „Ich freue mich, dass Gerhard Wagner erneut Verantwortung im VÖW übernimmt. Er verbindet große Erfahrung mit ebenso großer Begeisterung für die Branche und wird mit seinem umfassenden Wissen wichtige Impulse setzen.“

Fokus auf Kooperation und Kommunikation

Wichtige Tagesordnungspunkte waren weiters die verstärkte Zusammenarbeit mit Schwesterverbänden wie dem deutschen GWW – Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. oder noch größere Transparenz bezüglich der Entscheidungsfindung. Wurden bereits bisher die Inhalte der regelmäßig stattfindenden Online-Vorstandstreffen allen Mitgliedern zeitnah zur Verfügung gestellt, können sich diese ab sofort zu den Meetings zuschalten. „Damit sind sie beim Entscheidungsfindungsprozess von Anfang an dabei und können die VÖW-Vorhaben besser nachvollziehen und selbst vertreten“, so Klaus Pohn.

Auch in Zukunft wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit wird das Angebot von kostenlosen Expertenvorträgen für VÖW-Mitglieder sein. Im vergangenen Jahr konnte wieder eine Cybersecurity-Schulung durchgeführt werden, ein Webinar zur EU-Produktsicherheitsrichtlinie fand ebenfalls großen Anklang. Stefan Radlgruber: „Die Vermittlung aktuellster Informationen zu branchenrelevanten Themen ist ein essenzieller Beitrag, um unsere Mitglieder zu stärken. Dieses Jahr stehen noch die neue EU-Verpackungsrichtlinie sowie die Umsetzung der KI-Richtlinie im Unternehmen im Fokus des Informations- und Wissensaustausches.“

Handelsplatz der Expertise und Informationen

Auf der bestens bestückten Händlermesse präsentierten die Aussteller die Vielfalt der Branche. Hier trafen Design auf Funktion sowie Kreativität auf Alltagstauglichkeit und Nachhaltigkeit wurde in allen Facetten dargestellt. Von Roh- und Werkstoffen aus umweltschonenden Materialien und Produkten „Made in Europe“ über Kreislaufwirtschaft und innovative Lösungen zur Ressourcenschonung bis hin zur Nutzung grüner Energie bei der Produktion reichte die Palette an Konzepten, die der Werbemittelhandel seinen Kunden anbieten kann, um ihre Marketingmaßnahmen nachhaltig zu gestalten.

Klaus Pohn: „Das Nachhaltigkeitsprinzip ist mittlerweile ein essenzieller Bestandteil von vielen Produktions- und Geschäftsprozessen. In diesem Sinne ist die VÖW-Messe nicht nur ein Handelsplatz für Produktneuheiten, sondern wird durch den Know-how-Austausch auch ein Handelsplatz der Expertise und Informationen, der einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Branche leisten kann.“

Ausgezeichneter Lieferantenpartner

Doch nicht nur der intensive und informative professionelle Austausch sorgte für gute Stimmung, auch das Rahmenprogramm fand großen Anklang. Am 4. Juni konnten die Händler und Lieferantenpartner an einer Stadtführung teilnehmen und neben dem großen historischen Überblick interessante Details über die „Stadt der Türme“ Waidhofen an der Ybbs erfahren – eine sportliche Besteigung des Stadtturms oder des Bergfrieds des Rothschild-Schlosses inklusive.

Am Abend des 5. Juni sorgte wieder die Band „Herz Ass“ für eine schwungvolle musikalische Begleitung des Abschlussfests. Darin eingebettet war als letzter offizieller Programmpunkt die Kür des Lieferantenpartners des Jahres 2025. In einer demokratischen Abstimmung wählten die Händler-Mitglieder den Schweizer Schreibwarenhersteller Pagani Pens mit seiner Marke Prodir. Claus Schmidt, Key-Account-Manager Austria und selbst Austrian-Standards-zertifiziert, nahm die Auszeichnung für sein Unternehmen entgegen. „Grund für die Auszeichnung waren hervorragende Leistungen in Bezug auf Service, beste Qualität und Lieferfähigkeit“, erläutert Klaus Pohn: „Wir freuen uns, solche Partner an unserer Seite zu haben, mit denen wir vertrauensvoll zusammenarbeiten können, um unseren Kunden in jeder Beziehung beste Qualität zu bieten.“

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Lieferantenpartner des Jahres / © Verena Pohn

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Viele Teilnehmer beim Online-Vortrag zur Produktsicherheitsverordnung

Seit dem 13. Dezember 2024 gilt die neue Allgemeine EU-Produktsicherheitsverordnung (APSV). Sie zielt zwar insbesondere auf die Qualitätssicherung im Online-Handel ab, bringt aber auch allgemein wichtige Änderungen.

Das warf und wirft natürlich auch in unserer Branche einige Fragen auf, die uns am 20. März 2025 Mag. Iliyana Sirakova, Rechtsanwältin und Expertin in Sachen Konsumgütersicherheit bei Deloitte Legal und Jank Weiler Operenyi Rechtsanwälte GmbH, in einem zweistündigen Webinar beantwortete.

Wie groß der Redebedarf war, zeigte erstens die große Menge der Teilnehmer: 23 interessierte VÖW-Mitglieder und -Lieferantenpartner aus Österreich und Deutschland schalteten sich zu. Zweitens entspann sich ein abwechslungsreicher Gedankenaustausch zwischen Iliyana Sirakova und den Zuhörern, die mit ihren Fragen der Vortragenden einen tieferen Einstieg in die Praxis ermöglichten.

Einige wichtige Learnings aus dem Vortrag:

  • Österreich und Deutschland sind von der Verschärfung durch die APSV weit weniger betroffen als andere EU-Staaten, da die bisher bestehenden Produktsicherheitsverordnungen und -gesetze in beiden Ländern bereits ein hohes Niveau hatten.
  • Die APSV ist quasi das Back-up von weitergehenden und strengeren Gesetzen, wie sie zum Beispiel früher schon für den Handel mit Lebensmitteln und Spielzeug ausgearbeitet wurden. Es gelten nämlich die jeweils strengeren Regeln und die Verordnung ist somit ein Auffangnetz für bisher nicht besonders geregelte Verbraucherprodukte innerhalb der EU.
  • Die Rollen „Hersteller“, „Importeur“ und „Händler“ sind nicht starr, sondern können je nach Vereinbarung verteilt werden. Wenn aus bestimmten geschäftlichen Gründen ein Importeur die Pflichten eines Herstellers übernehmen will, so kann er das tun. Wie sich das die verschiedenen Akteure untereinander ausmachen, ist dem Gesetzgeber egal. Am Ende muss aber jemand die Verantwortung übernehmen.

Der VÖW bedankt sich herzlich bei Iliyana Sirakova und den Teilnehmern für diesen anregenden Wissens- und Erfahrungsaustausch.

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VÖW @ PSI 2025

Das mittlerweile zur Tradition gewordene Get-together des VÖW auf der PSI fand am 7. Jänner am Messestand der SENATOR GmbH statt – herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle für die Gastfreundschaft!

Gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Lieferantenpartnern und Pressevertretern konnten wir einen inspirierenden Abend verbringen – mit anregenden persönlichen Gesprächen, wertvollen Brancheneinblicken und neuen Impulsen für das Werbemitteljahr 2025. Und jede Menge Spaß war natürlich auch dabei.

Ein großes Dankeschön an alle, die dabei waren! Die rege Beteiligung zeigt, wie wichtig der persönliche Austausch für unsere Branche ist. Wir freuen uns schon auf viele weitere Begegnungen im Laufe des Jahres und auf ein erfolgreiches Werbemitteljahr 2025. 

P.S.: Auf Wiedersehen bei der PSI 2026 von 6. bis 8. Jänner 2026!

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Cybersecurity Month Oktober: Gemeinsam für eine sichere digitale Zukunft!

Der Cybersecurity Month ist eine jährlich wiederkehrende Initiative, die das Bewusstsein für Cybersicherheit stärkt und Best Practices fördert.  

Deshalb fand am 17. Oktober ein kostenloses Webinar zum Thema Cybersecurity für die VÖW-Mitglieder statt. Als Vortragenden konnte der VÖW Joe Pichlmayr gewinnen, er ist Geschäftsführer des Cybersicherheitsspezialisten IKARUS und unter anderem auch Mentor der Austria CyberSecurityChallenge.  

Er gab einen tiefen Einblick in die aktuellen Herausforderungen, aber auch auf Bedrohungsszenarien, die auf uns zukommen werden. In der anschließenden Fragerunde gab er wertvolle Tipps, wie man sein Unternehmen besser vor Hackern schützen kann. Trotz aller Horrormeldungen bezüglich Cyberkriminalität konnte er uns auch eine beruhigende Botschaft mitgeben, die sich am Florianiprinzip orientiert: „Du musst nicht für absolute Sicherheit deiner Systeme sorgen, das geht sich von den Ressourcen her gar nicht aus. Du musst nur besser abgesichert sein als deine Nachbarn.“

Ein erfolgreicher Angriff kann große finanzielle Verluste und einen Vertrauensverlust bei Lieferanten und Kunden verursachen. Nutzen wir daher nicht nur den Oktober, um uns weiterzubilden, unsere Systeme zu sichern und das Bewusstsein für Cybersicherheit zu schärfen. Gemeinsam können wir die digitale Welt sicherer machen! 

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Wahlwerbung mit Werbeartikeln: Was sie heute noch relevant macht

Heuer gab es bereits einige Urnengänge in Österreich, die „Mutter aller Wahlen“ des Jahres 2024 steht aber noch bevor. Am 29. September haben an die 6,35 Millionen Wahlberechtigte die Möglichkeit, mitzubestimmen, wie Österreichs Politik in der nahen Zukunft aussehen soll. Verständlich, dass auf allen Ebenen und in allen medialen Kanälen um Aufmerksamkeit und Wohlwollen gebuhlt wird.

In einer Welt voller audiovisueller Reize und mit einer rasend schnellen Ausbreitung von bewusst platzierten Informationen über digitale Kanäle scheinen die auf Straßen und anderen Touchpoints verteilten Werbeartikel ein Anachronismus zu sein. Weshalb sollten also Parteien immer noch der Wirkung realer, haptischer Wahlgeschenke vertrauen?

Greifbare Emotionen wirken langfristig

Stefan Radlgruber, Finanzvorstand des VÖW – Verband österreichischer Werbeartikelhändler, hat langjährige Erfahrung in der Bereitstellung von Wahlgeschenken und weiß, dass Werbeartikel immer noch einen positiven Einfluss auf die Wahrnehmung der „Marke politische Partei“ haben. „Diese Wirkung hat der VÖW gemeinsam mit der WU Wien in drei Studien erfasst. So zeigt etwa die Studie zum Einfluss von Werbeartikeln auf die Wahrnehmung von Marken positive Effekte, wenn zusätzlich zu klassischen audiovisuellen Medien auch haptische Werbemittel eingesetzt wurden.  Dies führte zu einer gesteigerten Bekanntheit und einem verbesserten Image,“ so Radlgruber.

Er sieht Werbeartikel auch nicht getrennt von digitalen und audiovisuellen Werbeformen, denn die Studie beweise, dass haptische Werbung ein wichtiges Partnermedium im Marketingmix sei. Stefan Radlgruber: „Ein Produkt anzugreifen und mit allen Sinnen zu erleben, spricht die Menschen noch einmal auf einer anderen Ebene an. Wir leben zwar in einer zusehends digitalen Welt, doch wir brauchen immer noch etwas Fassbares, um in der Realität verankert zu bleiben. Mit dieser Erfahrung bleibt die Markenbotschaft noch viel länger im Gedächtnis.“

Von der Massenware hin zur Qualität

Nachhaltigkeit hat sich als einer der wichtigsten Trends der Gegenwart etabliert und wird nicht nur von Grün-Wählerinnen und -Wählern positiv wahrgenommen. Neben dem Produkt selbst sollen auch Verpackung und Beschaffung qualitativ hochwertig, langlebig und vor allem nachhaltig sein. Radlgruber: „Die Öffentlichkeit schaut mittlerweile auch genau hin, ob ein Werbegeschenk ökologischen und ethischen Mindeststandards entspricht. Deshalb legen wir als Verband auch sehr viel Wert auf unseren Code of Conduct.“

Was die Qualität von Werbeartikeln betrifft, nimmt Radlgruber grundsätzlich einen fortlaufenden Trend zu höherer Qualität und zu einem bewussteren Werbemitteleinsatz wahr. „Ich kann mich an eine Wahlkampagne aus dem Jahr 2010 erinnern, in der noch 600.000 Stück billige Massenware aus Fernost eingesetzt wurden, 2019 war es bei einer zahlenmäßig gleichbleibenden Zielgruppe die halbe Stückzahl, allerdings waren die Produkte qualitativ besser und Made in Europe“, so Stefan Radlgruber.

Trend zu Regionalität und Naturnähe

Mit welchen Geschenken eine positive Stimmung für eine Partei erzeugt werden soll, hängt natürlich von der Zielgruppe ab. Hier sind aber nicht nur demografische und soziale Parameter zu bedenken, auch die Reichweite der Kampagne nimmt Einfluss auf die Auswahl der Werbeartikel. Gemeinderats- und Landtagswahlen sind stärker personalisiert, und wer in seiner Gemeinde oder in seiner Region Erfolg haben will, braucht unbedingt die persönliche Interaktion mit den Wählern.

Stefan Radlgruber: „Persönlich übergebene Giveaways sind natürlich besonders wirksam, da damit direkt eine Beziehung aufgebaut wird. Seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass hier insbesondere Produkte, die Regionalität und Naturnähe vermitteln und auch eine entsprechende Qualität haben, zum Einsatz kommen. Denn damit können Politiker vermitteln, dass sie die regionale Wirtschaft unterstützen und für eine gesunde Lebenswelt der Einwohner sorgen wollen.“

Hier finden Sie Information zu den Studien: https://www.werbemittelhaendler.at/studien
Hier können Sie den Code of Conduct des VÖW nachlesen: https://www.werbemittelhaendler.at/zertifizierung/

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VÖW-Jahrestreffen 2024 in Retz: „Gemeinsam die Werbemittelbranche weiterentwickeln“

Das diesjährige Sommermeeting des VÖW führte rund 60 Verbandsmitglieder, Händler und Lieferantenpartner ins niederösterreichische Weinviertel. Von 12. bis 14. Juni war der Althof Retz Schauplatz eines intensiven und freundschaftlichen Austausches, der dem Verband und seinen Mitgliedern immer wieder aufs Neue frische Impulse gibt.

Heuer standen besonders die Innovationskraft und Dynamik im Vordergrund, welche Start-ups in die Wirtschaft einbringen. Gerhard Mittermaier, stv. Präsident des VÖW, konnte nach regen, konstruktiven Diskussionen positive Bilanz ziehen: „Der Vorstand freut sich über die interessanten Zugänge und Anregungen der Mitglieder, wie wir Start-ups mit ihren speziellen Qualitäten auch in die Werbemittelbranche einbinden können. Wir sehen dies als eindeutigen Auftrag, diesen Ansatz intensiv weiterzuverfolgen“, so Mittermaier.

Der Online-Katalog des VÖW wurde beim Sommermeeting den Händlern vorgestellt. Er ist unter werbemittelkatalog.at bereits operativ, wird laufend erweitert und ermöglicht als digitale Plattform den Lieferanten- und Händler-Partnern, ihr Angebot immer up to date zu halten und zu erweitern.

Auch Fort- und Weiterbildung tragen zur Weiterentwicklung bei, wie Finanzvorstand Stefan Radlgruber bestätigt: „Wir werden auch im kommenden Jahr unsere Kooperationen mit Bildungsinstitutionen weiterführen und unseren Mitgliedern wieder Gratis-Vorträge zu wichtigen branchenrelevanten Themen anbieten.“ Im Herbst wird der nächste Vortrag zum Thema Cybersecurity den Mitgliedern wichtiges Know-how vermitteln, wie sie ihr Unternehmen schützen können.

 

Nachhaltigkeit mit Leben erfüllt

Ein Wort war bei der Messe am 13. Juni in aller Munde: Nachhaltigkeit. Dass der Begriff mehr ist als ein Schlagwort, sondern schon in vielfältiger Weise in die Unternehmensphilosophien eingegangen ist und in vielen Nuancen zum Leben erweckt werden kann, bewiesen die 30 ausstellenden Lieferantenpartner.

Die Palette der Konzepte reicht hier von der Nutzung neuer Recycelverfahren, die lokal oder regional anfallende Abfälle zur Herstellung innovativer neuer Materialien verwenden und damit zugleich die Transportwege kurz halten, über die Implementierung einer Kreislaufwirtschaft bis zu höchster Transparenz bei Lieferketten und Produktionsverfahren, um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Festliches

Tags zuvor waren an die 50 VÖW-Händler und Lieferantenpartner im wahrsten Sinn des Wortes abgetaucht und erfuhren bei einer Führung durch die historischen Weinkeller, die den Untergrund der Stadt Retz durchschneiden, viel über die Geschichte des Weins und des Weinbaus. Bei der daran anschließenden Weinverkostung konnten die besten Tropfen aus der Region genossen werden. Den Abschluss des Treffens bildete am 13. Juni nach der Messe das gemeinsame Feiern im Heurigen des Althofs, das die Stimmungsband „Herz Ass“ musikalisch beschwingt begleitete.

Neben dem gemeinsamen Feiern stand auch die Auszeichnung von Schwan-Stabilo Promotion Products als VÖW-Lieferantenpartner des Jahres 2024 auf dem Programm. VÖW-Präsident Klaus Pohn bei der Überreichung der Urkunde: „Vertrauen braucht Kontinuität, Stabilität und Handschlagqualität – und das bringt Stabilo bereits seit Langem in unsere Partnerschaft ein. Wir freuen uns auf eine weitere lange Zusammenarbeit!“

Sein Fazit des Jahrestreffens: „Ich möchte mich bei allen Mitgliedern und Partnern herzlich bedanken für die Expertise, die Begeisterung und die Energie, die sie mitgebracht haben. Die anregenden und informativen Gespräche und Kontakte zählen für mich zum wichtigsten Kapital, mit dem wir uns als Werbemittelhändler wie auch als Verband weiterentwickeln können.“

 

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Regionalität boomt

„Raiffeisenzeitung“ setzt auf VÖW-Know-how

In einem Gespräch mit der „Raiffeisenzeitung“ anlässlich des Weltspartages erläuterte Klaus Pohn, Präsident des Verbandes österreichischer Werbemittelhändler (VÖW), die aktuellen Trends in der Werbeartikelbranche und betonte die große Wirksamkeit haptischer Werbung im Marketingmix.

Lokale und regionale Produktion

Der Weltspartag ist – vor allem in ländlichen Gegenden – auch in Zeiten der Digitalisierung immer noch ein Festtag, an dem sich die Banken besondere Mühe geben, um ihren Kunden eine persönliche Freude zu machen. Damit dies gelingt, entwerfen Werbemittelhändler gemeinsam mit den Geldinstituten Produkte für die entsprechenden Zielgruppen. Hier sieht Klaus Pohn die Verstärkung eines Trends, der bereits in Zeiten der Corona-Pandemie begonnen hat: „Die Regionalität bei Werbeprodukten und überhaupt im Zusammenhang mit dem Weltspartag ist stark gewachsen. Ob das nun selbstgemachte Pasta, Honig von Imkern aus der Region oder Apfelchips eines Bauern sind. Das wird den Menschen einfach immer wichtiger.“

Da die Kunden nun vermehrt darauf achteten, wo und wie die Artikel produziert würden, habe zu einer Rückansiedelung vieler Produktionen in Europa geführt, die zuvor primär in Fernost tätig waren. Allerdings hänge es auch zu einem Gutteil von der Art der Produkte ab, wo diese hergestellt werden: „Elektronische Geräte wie USB-Sticks, Taschenrechner oder Wireless-Charger kommen einfach aus China. Da fehlen in Europa Know-how und Arbeitskräfte dafür. Textilwaren können dagegen hier einfacher produziert werden“, erklärt Pohn.

Zertifizierte Nachhaltigkeit

Ebenso habe sich der Trend zu Nachhaltigkeit verfestigt. Laut Pohn sollten gute Werbeprodukte nicht nur Alltagsbegleiter mit hohem Wiedererkennungswert und außergewöhnlichem Design sein, es würden auch umweltfreundliche Materialien immer stärker nachgefragt und gehörten eigentlich schon zum Standard. Doch wie kann garantiert werden, dass als umweltfreundlich bezeichnete Produkte auch tatsächlich den Nachhaltigkeits-Kriterien entsprechen? Hier müsse dann auch mit Zertifikaten bestätigt werden, dass es sich tatsächlich etwa um recyceltes Nylon aus PET-Flaschen handelt. „Das sehe ich als unsere Verantwortung als Werbemittelhändler. Wir müssen auf die Qualität schauen und den Kunden gegenüber transparent sein“, so Klaus Pohn.

Und schließlich betonte der VÖW-Präsident noch die besonders nachhaltige emotionale Wirkung haptischer Werbung: „Idealerweise unterstützen sich physische und digitale Werbung gegenseitig, aber oft blenden unsere reizüberfluteten Gehirne digitale Werbung schon automatisch aus. Produkte, die wir mit mehreren Sinnen erfahren können, bleiben einfach länger im Gedächtnis.“

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