Regionalität boomt

„Raiffeisenzeitung“ setzt auf VÖW-Know-how

In einem Gespräch mit der „Raiffeisenzeitung“ anlässlich des Weltspartages erläuterte Klaus Pohn, Präsident des Verbandes österreichischer Werbemittelhändler (VÖW), die aktuellen Trends in der Werbeartikelbranche und betonte die große Wirksamkeit haptischer Werbung im Marketingmix.

Lokale und regionale Produktion

Der Weltspartag ist – vor allem in ländlichen Gegenden – auch in Zeiten der Digitalisierung immer noch ein Festtag, an dem sich die Banken besondere Mühe geben, um ihren Kunden eine persönliche Freude zu machen. Damit dies gelingt, entwerfen Werbemittelhändler gemeinsam mit den Geldinstituten Produkte für die entsprechenden Zielgruppen. Hier sieht Klaus Pohn die Verstärkung eines Trends, der bereits in Zeiten der Corona-Pandemie begonnen hat: „Die Regionalität bei Werbeprodukten und überhaupt im Zusammenhang mit dem Weltspartag ist stark gewachsen. Ob das nun selbstgemachte Pasta, Honig von Imkern aus der Region oder Apfelchips eines Bauern sind. Das wird den Menschen einfach immer wichtiger.“

Da die Kunden nun vermehrt darauf achteten, wo und wie die Artikel produziert würden, habe zu einer Rückansiedelung vieler Produktionen in Europa geführt, die zuvor primär in Fernost tätig waren. Allerdings hänge es auch zu einem Gutteil von der Art der Produkte ab, wo diese hergestellt werden: „Elektronische Geräte wie USB-Sticks, Taschenrechner oder Wireless-Charger kommen einfach aus China. Da fehlen in Europa Know-how und Arbeitskräfte dafür. Textilwaren können dagegen hier einfacher produziert werden“, erklärt Pohn.

Zertifizierte Nachhaltigkeit

Ebenso habe sich der Trend zu Nachhaltigkeit verfestigt. Laut Pohn sollten gute Werbeprodukte nicht nur Alltagsbegleiter mit hohem Wiedererkennungswert und außergewöhnlichem Design sein, es würden auch umweltfreundliche Materialien immer stärker nachgefragt und gehörten eigentlich schon zum Standard. Doch wie kann garantiert werden, dass als umweltfreundlich bezeichnete Produkte auch tatsächlich den Nachhaltigkeits-Kriterien entsprechen? Hier müsse dann auch mit Zertifikaten bestätigt werden, dass es sich tatsächlich etwa um recyceltes Nylon aus PET-Flaschen handelt. „Das sehe ich als unsere Verantwortung als Werbemittelhändler. Wir müssen auf die Qualität schauen und den Kunden gegenüber transparent sein“, so Klaus Pohn.

Und schließlich betonte der VÖW-Präsident noch die besonders nachhaltige emotionale Wirkung haptischer Werbung: „Idealerweise unterstützen sich physische und digitale Werbung gegenseitig, aber oft blenden unsere reizüberfluteten Gehirne digitale Werbung schon automatisch aus. Produkte, die wir mit mehreren Sinnen erfahren können, bleiben einfach länger im Gedächtnis.“

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VÖW-Jahrestreffen 2023 im Pielachtal: Die Werbemittelbranche erwartet eine spannende Zukunft

Das traditionelle Sommermeeting des VÖW führte dieses Jahr ins Steinschaler Dörfl im niederösterreichischen Pielachtal. Bei der das Treffen einleitenden Generalversammlung zog VÖW-Präsident Klaus Pohn Bilanz der Jahre 2022 und 2023 und präsentierte die nächsten Vorhaben zur Sicherung einer positiven Weiterentwicklung des Verbandes.

Am 14. und 15. Juni nutzen rund 90 VÖW-Mitglieder, Händler und Lieferantenpartner die Gelegenheit, sich bei der Werbemittel-Messe über die neuesten Produkte und Veredelungsmethoden zu informieren und über die wichtigsten Entwicklungen der Branche zu diskutieren. Am Beginn der zweitägigen Veranstaltung stand die Generalversammlung, bei der der Vorstand in derselben Besetzung für weitere zwei Jahre bestätigt wurde.

 

Branche für die kommenden Jahre stärken

Der „alte“ und neue Präsident Klaus Pohn: „Wir bedanken uns für das Vertrauen, das die Mitglieder in uns setzen, und werden weiter alles tun, um unseren Verband und auch die Branche insgesamt für die kommenden Herausforderungen zu stärken.“ Derer gibt es tatsächlich einige: das neue Lieferkettengesetz, die Umsetzung von ESG-Compliance-Maßnahmen (environmental, social & governance) und die nun auch für Werbemittelhändler nötige Bio-Zertifizierung, wenn sie Bio-Produkte im Sortiment führen. „Wir werden unsere Mitglieder natürlich auch in all diesen Belangen auf dem neuesten Stand halten, beraten und Informationsmaterialien für sie erarbeiten bzw. bereitstellen“, so Klaus Pohn.

Dazu kommt der leider auch in dieser Branche latente Fachkräftemangel. Hier informierte der VÖW im Rahmen der Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien im März dieses Jahres mehr als 100 internationale Studierende über die Relevanz und Einsatzmöglichkeiten von haptischen Werbemitteln. Finanzvorstand Stefan Radlgruber: „Das große Interesse der jungen Leute, die sich ja schon völlig ungezwungen in der digitalen Welt bewegen, hat gezeigt, dass das haptische Erleben aufgrund seiner emotionalen Wirksamkeit auch für Digital Natives als nachhaltig positive Kraft nachvollziehbar ist.“

Darüber hinaus werde die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen wie Universitäten, FHs oder BHS dem VÖW ermöglichen, die Vielfalt des Berufsbilds zu vermitteln und interessante Karrierewege aufzuzeigen, wie Gerhard Mittermaier, stv. Präsident des VÖW, betonte: „Wir werden diesen Weg, die kommenden Entscheider- und Einkäufer-Generationen als künftige Partner des Werbemittelhandels zu fördern, auf jeden Fall weitergehen.“

 

Nachhaltigkeit mit Hausverstand

Am 15. Juni nutzten die Händler die Gelegenheit, sich auf der Messe der VÖW-Lieferantenpartner mit den 29 Ausstellern über die neuesten Entwicklungen in der Produktion und Veredelung von Werbemitteln auszutauschen. Weiter verfestigt hat sich der Trend zur Nachhaltigkeit, wobei die in den vergangenen Jahren gewonnenen Erfahrungen zu einer Verfeinerung der Methoden und Abläufe geführt haben.

So können durch das Reuse-Prinzip die Kosten für das ressourcenintensive Recycling von Baumwolle wesentlich gesenkt werden, wenn Fäden wiederverwendet und neu verarbeitet werden. Auch die Nutzung von Abfallprodukten aus der Lebensmittelindustrie wie gepresste Apfelmaische oder Kaffeesud schafft kostensparende Synergien, etwa eine wirklich nachhaltige Verwertung von Rohstoffen, die den Primärproduzenten eine zusätzliche Gewinnschöpfung aus Resten ermöglicht, die ansonsten im Abfall landen würden. Die Werbemittelhersteller hingegen profitieren oftmals von kürzeren Transportwegen, wenn die jeweiligen Produzenten aus derselben Region stammen.

 

Lieferantenpartner des Jahres

Auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz. So betätigten sich mutige VÖW-Händler und Lieferantenpartner bei der nicht ganz ernst gemeinten „Almolympiade“ sportlich. Vom Gruppenlanglaufen und Kartoffelsackwerfen über Kuhfladenwerfen (natürlich in einer geruchslosen Pappversion!) und größtmöglicher Präzision beim Holzsägen bis zum Wettmelken einer künstlichen Kuh und der Bestimmung von unterschiedlichen Holzsorten bewiesen die Teilnehmer viel Humor.

Den Abschluss des VÖW-Sommermeetings leitete beim abendlichen Dorffest am 15. Juni die Wahl zum Lieferantenpartner des Jahres ein, bei der das Unternehmen New Wave Austria GmbH aus Erl in Tirol prämiert wurde.

 

 

 

Bildlegenden:

Vorstand VOEW: Das neue „alte“ Führungsteam des VÖW: v.l.n.r.: Gerhard Mittermaier (stv. Präsident), Klaus Pohn (Präsident), Roman Klucsarits (Verbandssekretär), Stefan Radlgruber (Finanzvorstand) / © fuchs-video&photography

VÖW-Messe 1: Know-how-Austausch bei der VÖW-Händlermesse / © fuchs-video&photography

VÖW-Messe 2: VÖW-Händlermesse beim Sommermeeting 2023 im Pielachtal / © fuchs-video&photography

VÖW-Messe 3: Intensive Gespräche über die neuesten Produktentwicklungen bei der VÖW-Händlermesse / © fuchs-video&photography

NewWave: VÖW-Lieferantenpartner des Jahres: die New Wave Austria GmbH aus Erl in Tirol / © fuchs-video&photography

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VÖW-Vortrag an der WU Wien: Haptische Werbemittel sind der ideale Partner in einem ganzheitlichen Marketingmix

Im Rahmen der „Marketing 360 Degrees“-Konferenz, die am 24. und 25. März 2023 am m.core Institute for Marketing and Consumer Research der Wirtschaftsuniversität Wien stattfand, hielten VÖW-Präsident Klaus Pohn, Vizepräsident Gerhard Mittermaier und Finanzvorstand Stefan Radlgruber einen Vortrag über die Bedeutung haptischer Werbemittel in Zeiten der Digitalisierung. Die Veranstaltung wurde vor rund 100 internationalen Studierenden abgehalten, die Konferenzsprache war daher Englisch.

Unter dem Titel „Haptic promotional items in times of digitalization“ brachten sie den Studierenden u.a. wichtige Themen wie die Intensivierung von Geschäftsbeziehungen durch Werbegeschenke, die Richtlinien zum passenden Werbeartikel, die Positionierung als Sympathieträger beim Kunden und die allgemeine Bedeutung der Haptik näher. „Die Haptik ist der Sinn, den wir Menschen als Erstes entwickeln. Diese multisensorische Fähigkeit hilft uns dabei, Gegenstände besser einzuschätzen. Lässt sich der Werbeartikel obendrein mit positiven Emotionen aufladen, so werden wir das Erlebnis und somit auch das Unternehmen länger in guter Erinnerung behalten“, so Radlgruber.

Auch die Reichweite haptischer Werbemittel dürfe nicht unterschätzt werden, meinte Gerhard Mittermaier: „Eine modische Regenjacke mit dem Logo oder einem Slogan des werbenden Unternehmens kann dessen Werbebotschaft nicht nur lokal im Alltag, sondern auch bei einem City-Trip nach Rom oder auf einer Urlaubsradtour quer durch Österreich verbreiten.“

Zahlen und Fakten belegen die große Bedeutung dieser Werbeaccessoires: „Haptische Werbemittel sind eines der führenden Medien in der Werbung. Beachtliche 98 Prozent der Befragten einer Studie aus Deutschland, die sich auch auf Österreich überlegen lässt, besitzen laut eigenen Angaben mindestens einen Werbeartikel, 90 Prozent davon benutzen diesen auch“, erläuterte Klaus Pohn. Zudem sollten analoge Werbemittel keineswegs als Konkurrenz zur digitalen Werbung verstanden, sondern vielmehr als Ergänzung für die allumfassende Vermarktung eines Produkts auf dem hart umkämpften Markt gesehen werden. Pohn weiter: „Es zeigt sich, dass die Kombination aus beidem am besten funktioniert. Wir leben zwar in einer zusehends digitalen Welt, doch die Leute suchen förmlich nach etwas Fassbarem, um in der Realität verankert zu bleiben.“

Abgerundet wurde der theoretische Teil durch ein von den Studierenden begeistert aufgenommenes Praxisbeispiel in Form eines multifunktionalen Kugelschreibers – der gleichzeitig als Touch-Pen für Mobile Devices, Schraubenzieher und Handyhalterung fungiert. Durch seine NFC-Fähigkeit („Nahfeldkommunikation“) kann er außerdem digital hinterlegte Daten abrufen, wie zum Beispiel die Visitenkarte des VÖW mit Verlinkung zur Website.

Abschließend konnten die Studentinnen und Studenten im Rahmen einer Podiumsdiskussion vorbereitete Fragen an die Diskutanten richten, den digitalen Part übernahmen Experten von den Business Gladiators und LOOP Salzburg. Sie gaben gemeinsam mit Stefan Radlgruber vom VÖW Einsicht in die analoge wie auch die digitale Marketingpraxis, um zu veranschaulichen, wie sich diese beiden Welten ideal kombinieren lassen. So wurde deutlich gemacht, wie sich ein sinnvoll gewähltes haptisches Werbemittel gekonnt und gewinnbringend mit der stetig wachsenden Digitalisierung in Einklang bringen lässt.

Was die Studierenden und angehenden Marketeers jedenfalls mit nach Hause nehmen konnten, war der Beweis, dass haptische Werbeartikel immer noch essenzieller Teil jeder gelungenen Werbekampagne sind.

 

Bilder, BUS & Copyright:

Podiumsdiskussion mit (v.l.n.r.): Eva Marckhgott (WU Wien, Lehrgangsleiterin), Markus Lust (LOOP), Alexander Zauner (Business Gladiators), Stefan Radlgruber (VÖW), Monika Koller (WU Wien, Lehrgangsleiterin) / © Gud

Die Vortragenden des VÖW (v.l.n.r.): Rafael Giraldo Salcedo, Stefan Radlgruber, Gerhard Mittermaier, Klaus Pohn / © Gud

Gern angenommene VÖW-Giveaways / beide Bilder © Dober

 

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Klasse statt Masse

Klaus Pohn im Interview mit der Raiffeisenzeitung

Anlässlich des Weltspartages sprach Klaus Pohn, Präsident des Verbandes österreichischer Werbemittelhändler (VÖW), mit der „Raiffeisenzeitung“ über die neuesten Entwicklungen rund um haptische Werbemittel.

„Früher war die Masse wichtig – viel um wenig Geld. Man hat nicht darauf geachtet, was man hergibt. Jetzt geht der Trend hin zur Regionalität und zu individuellen Geschenken, die sich von Bank zu Bank unterscheiden“, so Klaus Pohn. Spürbar ist diese Entwicklung aber auch abseits des Weltspartages, seit die Pandemie Produktionskosten und Lieferketten durcheinandergewirbelt hat. Nun wird vermehrt darauf geachtet, wo und wie Werbemittel produziert werden, auch die Lieferketten müssen gewissen Standards entsprechen.

Nicht nur die Tatsache, dass die Kunden die Budgets für Werbegeschenke nicht gekürzt haben, sondern vermehrt auf Qualität setzen, lässt den VÖW-Präsidenten optimistisch in die Zukunft blicken. Positiv für die Werbemittelbranche ist auch die Zunahme an Veranstaltungen und sozialen Aktivitäten nach der Lockerung der Corona-Maßnahmen.

 

Der Wandel als Konstante

Herausfordernd bleibt die Volatilität der Märkte und die aktuelle Energiekrise, die Werbemittelbranche muss daher wachsam und flexibel bleiben. „Bei uns in Europa ist die Energiekrise stark spürbar. Produktionen, die in Europa gemacht werden, gehen preislich in die Höhe“, konstatiert der VÖW-Präsident. Im Gegenzug sinken die Preise bei Chinaimportware, weil die Seefracht billiger geworden ist. Pohn über die Dimension der Preisschwankungen: „Vor einem Jahr war der Preis für einen 40-Fuß-Container mit 16.000 US-Dollar auf Spitzenniveau. Mittlerweile hat sich der Preis wieder auf Vor-Corona-Niveau eingependelt.“

Die Schnelllebigkeit der Produkte muss ebenfalls in Betracht gezogen werden. Denn auch klassische Werbeartikel wie der Regenschirm oder der Kugelschreiber unterliegen einem Wandel: Alltagsbegleiter wie diese sollen dem Trend zur Nachhaltigkeit entsprechen und zum Beispiel statt aus Kunststoff aus zertifiziertem Holz bestehen. Sie können aber auch als Teil einer crossmedialen Kampagne, zum Beispiel in Kombination mit NFC-Technologie, ihre volle Wirkung entfalten.

Auch deshalb sieht Klaus Pohn keine Konkurrenz zwischen haptischen und audiovisuellen Werbemitteln: „Wir sehen uns eher als verlängerter Arm digitaler Kampagnen. Wenn wir Werbung, die man sehen oder hören kann, nochmals mit einem vernünftigen Werbeartikel unterstreichen, dann bleibt die Message noch viel länger im Gedächtnis.“

 

 

 

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Gut geschult mit dem VÖW

Digital-fit-Offensive für Mitglieder – von Cyber-Sicherheit bis Social Media

„Information ist nicht gleich Wissen“ – unter diesem Motto organisiert der Verband österreichischer Werbemittelhändler (VÖW) für seine Mitglieder qualifizierte Aus- und Weiterbildungsangebote. In diesem Herbst wurde mit ersten ExpertInnen-Vorträgen begonnen. Ziel ist es, interessierten VÖW-Mitgliedern in interaktiven Online-Formaten Know-how zu branchenrelevanten Themen zu vermitteln. Die SchulungsteilnehmerInnen sollen Grundkenntnisse erwerben und das Rüstzeug dafür erhalten, sich für verändernde Rahmenbedingungen und neueste Entwicklungen in der Branche zu wappnen. Neben dem Fortbildungsaspekt ist es dem VÖW außerdem ein besonderes Anliegen, seinen Mitgliedern in diesem Rahmen ein Forum zur Verfügung zu stellen, um ExpertInnen unmittelbar und niederschwellig individuelle und spezifische Fragen stellen zu können. Das soll den Werbemittelhändlern Hilfestellung und Anregungen im Geschäftsalltag geben.

Zu großem Interesse, einigen wichtigen Erkenntnissen und regem Austausch führten die erst unlängst auf dem virtuellen Parkett des VÖW gehaltenen Gastvorträge zu den Themenfeldern Cyber Security und Social Media Management. Joe Pichlmayr, Obmann und Sprecher des Verbands Cyber Security Austria, sorgte dabei für wertvolle Aufklärung rund um das brisante Thema Online-Kriminalität. Er vermittelte den Teilnehmenden wichtiges Know-how, wie sie die eigenen digitalen Infrastrukturen vor Hackerangriffen schützen können, und was zu tun ist, um Schäden zu minimieren, falls das Worst-Case-Szenario doch eingetreten ist.

Im ersten Teil der Social-Media-Schulungsreihe nahm Janine Olf, Kommunikationsexpertin bei corporate identity prihoda und Digital Native, die TeilnehmerInnen aus den Reihen des VÖW mit auf eine spannende Reise in die Welt der Sozialen Medien. Sie gab einen ersten fachspezifischen Einblick in die Chancen und Stärken von richtig gewählten Social-Media-Strategien. Weitere intensivierende Schulungseinheiten werden folgen.

Über seine Schulungsangebote informiert der VÖW seine Mitglieder laufend. Bei individuellen Anfragen und Wünschen dazu freut sich der Verbandsvorstand über Anregungen per Mail an office@werbemittelhaendler.at

 

 

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VÖW-Präsident Klaus Pohn im Gespräch mit der „Raiffeisenzeitung“ über haptische Werbung im digitalen Zeitalter

Auch in einer zunehmend digitalen Welt sind analoge Werbegeschenke weiterhin ein beliebtes Thema. Klaus Pohn, Präsident des Verbandes österreichischer Werbemittelhändler, sprach vor Kurzem mit der „Raiffeisenzeitung“ über die Bedeutung haptischer Werbung im Spannungsfeld der Digitalisierung.

Während die Digitalisierung infolge der Pandemie weltweit voranschritt, ging der Werbeartikelmarkt stark zurück, da es wesentlich weniger Veranstaltungen gab und auch mögliche Übergabesituationen seltener waren. Jedoch hat sich die Branche laut Pohn gut an die Situation angepasst, neue Wege eingeschlagen und ihr Sortiment erweitert – etwa um Masken und Antigen-Tests. Einer Konstante des Marktes konnte aber nicht einmal Covid-19 etwas anhaben: Der wichtigste Artikel im Sortiment der Werbemittelhändler ist und bleibt auch 2021 der klassische Kugelschreiber.

 

Trend zu Nachhaltigkeit und Regionalität

Klaus Pohn zufolge haben sich die Trends in der haptischen Werbung über die vergangenen Jahre in eine eindeutige Richtung gewandelt: Alles muss qualitativ hochwertig, langlebig und vor allem nachhaltig sein – nicht nur das Produkt selbst, sondern auch Verpackung und Beschaffung.

Aber auch die Ansprüche an die Werbeartikelhändler selbst haben sich weiterentwickelt: „Bis vor Kurzem war die Beschaffung des Endprodukts das Wichtigste, mittlerweile bieten wir unseren Kunden auch Kreativleistungen und strategische Unterstützung an. Viele Kunden kommen mit einem Projekt zu uns, nennen die Zielgruppe und das Budget und wir erstellen den Produktmix zusammen.“

Pohn betont, dass die gewählten Produkte immer zur Marke passen müssen: Wenn eine regionale Bank mit hohem Qualitätsanspruch auftritt, dann sollte sich das auch in hochwertigen, regionalen Produkten widerspiegeln. Wie jene Studie zeigt, die im Jahr 2017 in Zusammenarbeit des VÖW mit der WU entstanden ist, sollte dabei nicht im Grießkannenprinzip vorgegangen werden, sondern die Anforderungen der Zielgruppe sind genau zu beachten, um die perfekte Übergabesituation je nach Mobilitäts- und Freizeitverhalten zu nutzen.

 

Analog & digital – ein vorteilhafter Mix

Das abschließende Resümee von Klaus Pohn über die vorteilhafte Kombination von Analogem und Digitalem in der Werbewirtschaft: „Ein Produkt anzugreifen und mit allen Sinnen zu erleben, das ist gerade jetzt für Endkunden wichtig. Digitale Werbung sollte deshalb mit haptischen Produkten unterstützt werden.“

 

 

Bild Screenshot des Online-Beitrags,

URL für Verlinkung: https://raiffeisenzeitung.at/werbeartikel-weltspartag/

 

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Positive Bilanz und innovative Pläne bei der VÖW-Generalversammlung

Die Wirtschaft hat in den letzten beiden Jahren eine schwierige Zeit durchgemacht, dennoch sind die Werbemittelhändler gut durch die Pandemie gekommen – ein Beweis, wie resilient und gut aufgestellt die Branche ist. Dementsprechend positiv fiel auch die Bilanz des Verbands österreichischer Werbemittelhändler (VÖW) der Jahre 2019 und 2020 auf der Generalversammlung am 16. Juni 2021 in St. Florian bei Linz aus.

Der auch heuer wiederbestellte VÖW-Präsident Klaus Pohn zeigte sich zu Recht stolz: „Durch ihre vielen guten nationalen und internationalen Kontakte quer durch alle Branchen wie auch dank ihres Logistik-Know-hows und ausgeklügelter Lieferketten konnten die VÖW-Mitglieder ihr Leistungsportfolio ohne große Einbußen anbieten und teilweise sogar erweitern.“

Neben Pohn wurde Stefan Radlgruber in seiner Funktion als Finanzvorstand bestätigt, Gerhard Mittermaier folgte Christopher Hitsch als Vizepräsident und Schriftführer nach und komplettiert nun den neuen Dreier-Vorstand. Die Wahl wurde einstimmig angenommen, die Kassenprüfung wird von Karl Lehr und Gabriele Reif verantwortet.

 

Agenda 2025 – Erfolg mit Agilität und Flexibilität

Die personellen Veränderungen innerhalb des VÖW werden zudem auch von zukunftsgerichteten Initiativen begleitet: So sollen künftig etwa die Vorteile der fortschreitenden Digitalisierung auch für die internen Abläufe und Prozesse des VÖW nutzbar gemacht werden und durch eine stärkere Virtualisierung die Strukturen, die Organisation und die Prozesse des Verbandes für seine Mitglieder zukunftsfit gestalten. Virtuelle Treffen werden die Zusammenarbeit vereinfachen, Initiativen zur Stärkung des Verbands sowie seiner Mitglieder erleichtern und das Netzwerk des VÖW-Know-hows verdichten.

Um die gute wirtschaftliche Entwicklung des Werbemittelhandels weiter zu festigen, den Nachwuchs zu fördern und haptischen Werbemitteln auch in Zeiten der Digitalisierung ihren Platz im Marketing-Mix zu sichern, wird der VÖW zudem sein bisheriges Engagement in Sachen Lehre und Weiterbildung weiter ausbauen.

 

„Auf Wiedersehen“ in großer Runde im Jahr 2022

Eine lieb gewonnene Tradition des VÖW hat aber auch im digitalen Zeitalter Bestand: Das physische Jahresmeeting im Sommer bleibt der jährliche Fixpunkt des Verbands, um Zukünftiges anzudenken und über Vergangenes zu berichten. Während es die Pandemie zwei Jahre lang verhindert hat, können sich die VÖW-Mitglieder und Lieferantenpartner 2022 wieder zu intensiven persönlichen Gesprächen treffen und gemeinsam das 30-Jahr-Jubiläum des 1991 gegründeten Verbandes feiern – zwar mit einjähriger Verspätung, aber mit umso größerer Freude am Wiedersehen!

 

 

 

Bild (UT + ©):

Die VÖW-Führungsriege (v.l.n.r.): Verbandssekretär Roman Klucsarits, Vizepräsident Gerhard Mittermaier, Präsident Klaus Pohn und Finanzvorstand Stefan Radlgruber

© Paul Prihoda

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VÖW trifft Partnerverbände bei der GWW-Trend

Am 17. September traf VÖW-Präsident Klaus Pohn in Wiesbaden auf Vertreter des deutschen Gesamtverbands der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. (GWW), des Schweizer Werbeartikelverbands Promoswiss sowie des niederländischen Branchenverbands PPP (Promotional Products Professionals).

Im Rahmen der diesjährigen Herbstausgabe der GWW-Trend in Wiesbaden nutzte VÖW-Präsident Klaus Pohn die Gelegenheit, um sich mit den Repräsentanten der befreundeten Verbände aus Deutschland, der Schweiz sowie den Niederlanden zu einem nutzbringenden Austausch zu treffen. Diskutiert wurde unter anderem über die rechtlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Hürden, die die Werbeartikelbranche derzeit zu überwinden hat.

 

Ziel der Zusammenkunft im Rahmen der B2B-Werbeartikelmesse, an der neben Pohn GWW-Präsident Frank Dangmann und GWW-Geschäftsführer Ralf Samuel sowie Promoswiss-Präsident Urs Germann und Joop van Veelen, Vorsitzender des PPP, teilnahmen, war es auch, im Hinblick auf künftige europäische Herausforderungen, die Zusammenarbeit der Verbände weiter zu stärken und auszubauen.  

 

Das Treffen lag mir sehr am Herzen, da der VÖW von einer intensiveren Kooperation mit unseren Partnerverbänden im europäischen Raum sicher profitieren wird können. Dabei bot uns die Fachmesse, die inzwischen zu einem im Terminkalender vieler Werbeartikellieferanten und Werbeartikelberater zählt, den perfekten Rahmen, um die Interessen unserer Mitglieder noch besser vernetzen zu können und im Hinblick auf kommende Anforderungen von Seiten der EU besser gewappnet zu sein“, freut sich VÖW-Präsident Klaus Pohn.

 

Die nächste GWW-Trend findet am 9. und 10. Februar 2022 in Köln statt. Mitglieder des VÖW sind als Besucher und Aussteller höchst willkommen!

Mehr Informationen finden Sie unter: TREND | Die B2B-Werbeartikel-Messe (gww-trend.de)

 

Titelbild v.l.: Klaus Pohn, Joop van Veelen, Urs Germann, Frank Dangmann und Ralf Samuel

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„High Fives“ für eine positive Werbemittelzukunft

Am 9. April 2021 war VÖW-Beirätin Kathrin Haupt-Schneider mit einem Vortrag zu Gast an der Fachhochschule St. Pölten. Sie informierte 42 Studierende des Bachelor-Studiengangs „Marketing & Kommunikation“ im Rahmen der virtuellen Lehrveranstaltung „Werbung“ über das große Potenzial, das ein durchdachter und stimmiger Werbemitteleinsatz im Marketing-Mix besitzt.

Dass die Einladung zum Vortrag von Mag. Carina Wagner-Havlicek kam, die am Department for Digital Business und Innovation der FH tätig ist, freute Haupt-Schneider besonders. Denn die haptisch erfahrbare und die digitale Welt sind aus Sicht der Werbemittelexpertin nicht einander ausschließende Gegensätze, sondern sollten Partner sein, die im Zusammenspiel alle Sinne und alle Lebensrealitäten der Menschen ansprechen.

 

Partner im Marketing-Mix

„Wenn ein Vermittlungskanal wie etwa digitale Medien boomt, wird bei der Werbung auf ‚altgediente‘ Trägermedien gerne vergessen“, so Kathrin Haupt-Schneider. „Technische Innovationen sind natürlich spannend und ziehen viel Aufmerksamkeit auf sich, doch die menschliche Natur verändert sich deshalb nicht: All unsere Sinne sind weiterhin aktiv und bleiben essenziell, um die Realität gesamtheitlich erfassen und emotional erfahren zu können.“ Deshalb brauche es gerade jetzt, da die Digitalisierung so tief in unseren Alltag eingedrungen ist, das haptische Erleben.

Eine gute Werbekampagne deckt laut Haupt-Schneider beide Aspekte ab und entfaltet in ihrer Kombination die beste Wirkung – man muss nur wissen, wie. Und dieses Know-how möchte sie auch dem Marketing-Nachwuchs der FH St. Pölten mit auf den Weg geben, der mit seiner regen Beteiligung sein großes Interesse am Thema „haptische Werbemittel“ bewies. Am Ende gab es mit virtuellen „High Fives“ die positive Message, wie gut sich digitale Kommunikation und die Ansprache aller fünf Sinne ergänzen lassen.

 

 

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VÖW beim „hapticTALK“: Die Zukunft des Werbemittelhandels im digitalen Zeitalter

VÖW-Beirätin und -Sprecherin Kathrin Haupt-Schneider sprach am 25. Februar 2021 in einem Video-Interview anlässlich der marke[ding] xpo unter anderem über die Resilienz der Werbeartikelbranche und deren Potenzial, sich immer wieder selbst neu zu erfinden und neu zu orientieren.

Dass der österreichische Werbemittelhandel in der aktuellen Krisensituation so große Flexibilität und Resilienz bewiesen hat, war für Haupt-Schneider keine Überraschung. Sie betonte das umfassende Know-how der VÖW-Mitgliedsbetriebe in Bezug auf internationale Vertriebswege und rechtliche Vorgaben, Kenntnisse von Materialien und Produktionsprozessen wie auch bei der Beratung und der Positionierung von Markenerlebnissen.

Im Fokus des Gesprächs stand auch die Frage, welche Relevanz Werbemitteln in Zeiten zunehmender Digitalisierung noch zukommen kann. Für die VÖW-Sprecherin ist haptische Werbung ein äußerst wichtiger Teil des Marketing-Mixes – jedoch nicht trotz des technologischen Wandels, sondern sie entfalte gerade aufgrund der Auswirkungen der Digitalisierung ihre beste Wirkung. „Die Spirale der audiovisuellen Reizüberflutung dreht sich immer schneller und überfordert die Menschen mittlerweile. Daher wird das haptische Erleben für eine erfolgreiche Werbestrategie essenziell sein. Es erlaubt uns durch die Nutzung aller Sinne, eine emotionale und nachhaltige Beziehung zum Gegenstand und der von ihm repräsentierten Marke herzustellen“, so Haupt-Schneider.

Auch die „Generation Z“, die quasi ins digitale Zeitalter hineingeboren wurde, erlebt Werbemittel als positiven Verstärker von Markenbotschaften, wie die 2015 vom VÖW gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität Wien initiierte Studienreihe belegt. Auch im Rahmen von Fachvorträgen und Workshops an Fachhochschulen und Universitäten vermittelt Haupt-Schneider der kommenden Generation an Marketingverantwortlichen das VÖW-Know-how zum wirkungsvollen Einsatz von Werbeartikeln. Sie ist vom regen Interesse der Studierenden an der Wirkung haptischer Werbemittel begeistert und sieht nicht zuletzt anhand dieser Erfahrung eine positive Zukunft für die Branche.

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