WU-Studie zeigt: Diesen Werbeartikel wünschen sich Konsumenten

Ein guter Werbeartikel ist auf das zu bewerbende Unternehmen abgestimmt und steht  repräsentativ für die Marke. Damit Marke und Unternehmen von Konsumenten optimal wahrgenommen werden, müssen Werbeartikel zudem an die Anforderungen der jeweiligen Zielgruppe angepasst und ein passender Touchpoint ausgewählt werden. Auf welche Eigenschaften die diversen Zielgruppen dabei besonderen Wert legen, hat die dritte Studie des VÖW in Kooperation mit dem Institute for Marketing & Consumer Research (m.core) der Wirtschaftsuniversität Wien unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Der optimale Werbeartikel ist praktisch, optisch ansprechend, originell, qualitativ hochwertig, nachhaltig produziert und wird im Moment des Bedarfs überreicht – so die Meinung der befragten Konsumenten. Die neue Studie beleuchtete außerdem Unterschiede und Vorlieben bei Stadt- und Landbevölkerung, Jung und Alt sowie Frauen und Männern.

Weitere wesentliche Erkenntnisse der Studie im Überblick (österreichweite repräsentative Umfrage, Stichprobengröße n=768):

  • Konsumentinnen und Konsumenten nehmen Werbeartikel bevorzugt an: Und nicht nur das, mit 60- bis 85-prozentiger Wahrscheinlichkeit behalten sie diese auch. Allen abgefragten Eigenschaften voran, sind dafür Funktionalität und Qualität besonders wichtig. Die Themen Nachhaltigkeit und Herkunft der Werbeartikel genießen bei Frauen einen höheren Stellenwert als bei Männern.
  • Technik hat die Nase vorn: Technische Werbeartikel liegen auf der Beliebtheitsskala der Befragten mit einem Mittelwert von 5.65 (Skala von 1 bis 7) klar voran. Dicht gefolgt von Haushaltsartikeln (4.9) und Schreibwaren (4.86). Knapp ein Drittel der Befragten kann sich im Bereich Tourismus und Freizeitwirtschaft gerne auch etwas Spaßorientiertes vorstellen.
  • Wichtig ist der Ort, an dem die Werbemittel übergeben werden: Das Setting des Touchpoints sollte sowohl zum Artikel als auch zum Unternehmen selbst passen. Der Moment, in dem ein Artikel zur Notwendigkeit wird, eignet sich besonders, etwa ein Regenponcho bei Schlechtwetter. Aber aufgepasst, Personen in Stresssituationen greifen ungern zu Werbeartikeln, etwa an Bahnhöfen oder bei Food-Produkten auf dem Weg.
  • Überraschendes wird bevorzugt auf Social Media geteilt: Werbemittel, die verblüffen, erstaunen oder besonders neugierig machen, werden eher auf diversen Social-Media-Kanälen mit Freunden und Bekannten geteilt. Bei den unter 30-Jährigen ist dieses Verhalten aufgrund der intensiven Social-Media-Nutzung ausgeprägter als bei der älteren Generation.

„Das Wissen dieser aktuellen Studie werden wir unmittelbar in der Praxis anwenden. Mit den Ergebnissen können wir unsere Kundinnen und Kunden bei der Auswahl geeigneter Werbemittel für ihre Zielgruppen noch besser beraten und wissenschaftlich fundiert argumentieren“, sagt Kathrin Schneider, Vize-Präsidentin des VÖW.

Optimale Werbemittel aus Konsumentensicht

Die Wirkung von Werbemitteln wurde bereits in vorherigen Studienkooperationen des VÖW mit dem Institute for Marketing & Consumer Research (m.core) der Wirtschaftsuniversität Wien eindrücklich bewiesen:
„EINFLUSS VON WERBEARTIKELN AUF DIE WAHRNEHMUNG VON MARKEN”
“EINFLUSS VON QUALITÄT AUF DIE VERWENDUNG UND WIRKUNG VON WERBEMITTELN”

Die dritte Forschungskooperation nahm deshalb einen vollkommen neuen Blickwinkel ein und untersuchte Werbemittel erstmals aus Kundenperspektive.

Für die quantitative Hauptstudie kam ein repräsentatives online-Panel zum Einsatz. Österreichweit wurden insgesamt 768 Teilnehmende jeden Alters und Geschlechts befragt und deren aufschlussreiche Antworten zu optimalen Werbemitteln genau untersucht. Damit ist die Studie die erste repräsentative Umfrage zu den beliebtesten Eigenschaften von Werbeartikeln aus Konsumentensicht.

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse gibt es hier zum Download:
“OPTIMIERUNG VON WERBEMITTELN: WAS WILL DER KONSUMENT ?”

 

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VÖW-Blog – Evolution der Werbemittel: Am Anfang war das Feuer

Werbemittel gibt es, seit der Mensch das Feuer entdeckt hat – naja beinahe. Doch Fakt ist: Werbegeschenke gibt es bereits seit den Anfängen von Handelsgeschäften. Anfangs wurden vor allem lokale Spezialitäten, kulinarische Delikatessen, Gewürze oder Keramik als besondere Aufmerksamkeiten verschenkt.

Im Wahlkampf von George Washington im Jahr 1789 – während Europa gerade mit der Französischen Revolution beschäftigt war – wurden zum ersten Mal nachweislich Werbeartikel eingesetzt. Anstecker warben sowohl für die Kandidaten als auch für das neue Wahlrecht der Bürger. Sie wurden noch nicht maschinell produziert, sondern in mühsamster Handarbeit gefertigt.

Der Funkensprung von Werbeartikeln

Bereits vor der Etablierung einer eigenständigen Werbemittelbranche produzierte die Schwan-Bleistift-Fabrik – heute die Schwan-Stabilo Promotion Products GmbH & Co. KG und VÖW-Lieferantenpartner – in  den 1930er Jahren Reklamestifte in den Design-Vorgaben ihrer Kunden. Zwei Jahrzehnte später waren Werbeschreibgeräte wie Füllfederhalter oder Kulis, aber auch Kalender, Feuerzeuge, Lederprodukte und Wanduhren in den jeweiligen Firmen-Farben besonders gefragt. In den 80er Jahren und vor allem mit dem Ausbau der Computertechnologie rückten Taschenrechner in den Fokus der Werbemittelindustrie. Aber auch auf das Design wurde immer mehr Aufmerksamkeit gelegt. Zusätzlich wurden Werbeartikel immer mehr an die Corporate Identity angepasst und somit zusehends individueller.

Werbemittel entwickeln sich weiter

Innovationen bei Produkten gingen einher mit Weiterentwicklungen im Bereich der Werbeanbringungstechnologien, was wiederum zur Verwendung gänzlich neuer Produktgruppen als Werbeträger führte. Auch wenn sich die Produkte an sich im Laufe der Zeit veränderten, ist eines bis heute geblieben: die Möglichkeiten, die haptische Werbemittel bieten, um Botschaften erleb- und greifbar zu machen. „Gerade bei den klassischen Werbemitteln gibt es auch immer wieder neue, spannende Entwicklungen, wie etwa von der Zündholzschachtel über das Einwegfeuerzeug zum Anzünder mit Lichtbogentechnologie. Durch Produktevolutionen ergeben sich laufend neue Möglichkeiten für kreative und innovative Werbestrategien und gleichzeitig bleibt die haptische Erfahrung haften, die im Marketing-Mix nur Werbeartikel vermitteln können“, erklärt Kathrin Schneider, Vize-Präsidentin des VÖW.

Die Entwicklung vom Streichholz zum Feuerzeug – oder umgekehrt?

Die Evolution von Werbeartikeln lässt sich am Beispiel „Feuerzeug“ sehr gut nachvollziehen: Streichhölzer und Feuerzeuge sind allseits bekannte und durchwegs beliebte Werbemittel. In den meisten Haushalten und in vielen Taschen findet man mindestens eines dieser Werbegeschenke inklusive Firmenlogo. Als Streuartikel übermitteln die Feuerbringer Markenbotschaften an eine Vielzahl von Menschen und kommunizieren Werbenachrichten, bei guter Qualität, häufig und langfristig. Dank der optimalen Oberflächen von Streichholzschachteln oder Feuerzeugen eignen sich die Artikel hervorragend als Träger von Firmensymbolen.

Doch wie kam es von der Entwicklung des Streichholzes zum Feuerzeug? Fun Fact: Das Feuerzeug wurde bereits vor dem Streichholz erfunden.

Erstmals Feuer gefangen

Aus dem Zeug, mit dem man Feuer macht wurde im 19. Jahrhundert ein einzelnes Gerät – das Feuerzeug. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts schuf der Italiener Luis Peyla die Basis für die ersten chemischen Feuerzeuge. Aber erst etwa ein Jahrhundert später baute der Deutsche Johannes Wolfgang Döbereiner das erste tatsächliche Platinfeuerzeug. Die Urform des modernen Feuerzeuges entzündet den Wasserstoff im Inneren mithilfe eines Platinschwammes. 1903 entdeckte der österreichische Chemiker Carl Auer von Welsbach das Zündmittel Cereisen – eine Mischung aus Eisen und Cerium – das bis heute in Einwegfeuerzeugen verwendet wird.

Cereisen und die Möglichkeiten der Massenproduktion ermöglichten das heute übliche Einwegfeuerzeug. In den letzten Jahrzehnten erfreuten sich die elektrischen Feuerzeuge immer größerer Beliebtheit, auch, da sie durch die Herstellung in großen Mengen deutlich erschwinglicher wurden. Der niedrige Preis und die hohe Funktionalität machen die elektrischen Zünder zu optimalen Streuartikeln.

Zünd-, Streich- und Schwedenholz

Streichhölzer hingegen gibt es erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts, also knapp ein Jahrhundert später als die ersten Feuerzeuge. Damals entwickelte der Chemiker Rudolf Christian Böttger die ersten Zündhölzer, die gefahrlos produziert und auch (relativ) gefahrlos entzündet werden konnten. Vorige Modelle brannten oft unregelmäßig und verbreiteten äußerst unangenehme Gerüche. Das Patent verkaufte der Erfinder an die schwedische Zündholzindustrie, weshalb Streichhölzer lange Zeit „Schwedenhölzer“ genannt wurden.

Das Kuriosum Streichholz

In Deutschland gab es sowohl zu Zeiten des Deutschen Reichs als auch von 1949 bis 1983 dank dem schwedischen „Zündholzkönig“ Ivar Krueger ein staatliches Zündwarenmonopol. Der Schwede hatte dem durch den Ersten Weltkrieg wirtschaftlich geschwächten Deutschland eine Anleihe in Millionenhöhe gewährt und somit wurde das Monopol erst nach der Rückzahlung aufgehoben. Aus dem Konzern des Zündholzkönigs ging die Firma Europe Match hervor, die bis heute täglich 1,5 Millionen biologisch abbaubare Zündholzschachteln und –briefchen produziert.

Vorsicht geboten ist vor allem beim Abschaben der Zündmasse von den Hölzchen – wer zu große Mengen der Zündmasse besitzt, verstößt gegen das Sprengstoffgesetz!

Der neueste Streich – Feuer ohne Flamme

Und was ist der neueste Clou bei den Feuerbringern, fragen Sie nun? Die Antwort lautet Lichtbogen-Feuerzeuge. Sie entzünden Kerzen ohne Flamme, dafür mit einem „Lichtbogen“, der zwischen zwei Elektroden gebildet wird. Weil sie elektronisch und somit ohne Benzin oder Gas funktionieren, sind sie weit futuristischer und können einfach an der Steckdose aufgeladen werden. Die stabförmigen Lichtbogen-Feuerzeuge sind besonders wind- und wetterresistent und bieten dennoch optimal Platz für Werbebotschaften!

 

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Erste Ergebnisse der 3. Studie von VÖW und WU: Das optimale Werbemittel – praktisch, optisch ansprechend und im richtigen Moment

In Kooperation mit dem Verband österreichischer Werbemittelhändler haben Studierende der Wirtschaftsuniversität Wien untersucht, welche konkreten Anforderungen unterschiedliche Personengruppen an Werbeartikel haben.

Die dritte Studie des VÖW in Kooperation mit dem Institute for Marketing & Consumer Research (m.core) der WU Wien widmete sich erstmals wissenschaftlich der Frage, welche Eigenschaften Werbemittel haben müssen, um bestmöglich von Kundinnen und Kunden angenommen zu werden. Bei der Erhebung stand die Konsumentensicht im Fokus. Daher wurden unter Einbeziehung von Fokusgruppen und mithilfe von Fragebögen österreichweit insgesamt 768 Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeden Alters und Geschlechts befragt. Damit ist die Studie die erste repräsentative Umfrage zu „optimalen“ Werbeartikeln.

Besonderes Augenmerk galt den Aspekten Haptik, Geruch, Einzigartigkeit sowie nachhaltige Produktionsweise und der Frage, inwieweit diese für Konsumentinnen und Konsumenten ausschlaggebend sind. Alle befragten Personengruppen gaben an, dass ihnen vor allem die Funktionalität, die Qualität und das Design eines Werbeproduktes wichtig sind. Besonders beliebt sind technische Werbeartikel, dicht gefolgt von Schreibwaren und Haushaltsartikeln. Ebenso wurde nach der Situation gefragt, in der Beschenkte einen Werbeartikel am liebsten in die Hand bekommen. Die häufigste Antwort darauf lautete: im Moment des Bedarfs. Etwa dann, wenn Regenponchos bei Schlechtwetter verteilt werden. Als ungelegen werden hingegen stressige Situationen wie beispielsweise im morgendlichen Rummel der U-Bahn oder am hektischen Weg zur Arbeit empfunden. Generell werden Werbeartikel bevorzugt, die nicht nur praktisch, sondern auch ästhetisch ansprechend, originell, qualitativ hochwertig und nachhaltig produziert sind. „Für uns Werbemittelhändler sind diese vorläufigen Ergebnisse sehr aufschlussreich. Basierend darauf können wir unsere Kundinnen und Kunden bei der Auswahl geeigneter Werbemittel besser beraten und darüber hinaus wissenschaftlich fundiert argumentieren“, so Kathrin Schneider, Vize-Präsidentin des VÖW.

Die finalen Studien-Ergebnisse werden Ende Februar verfügbar sein und dann veröffentlicht.

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VÖW-Blog & “HANDi”

Der neue VÖW Blog informiert über sämtliche Neuigkeiten zu Produkten, Leistungen des Verbandes und vermittelt Fachwissen. Er ermöglicht den direkten Dialog zwischen Kunden, Mitgliedern und dem VÖW.

Dieser Channel bietet Mitgliedern eine Plattform um Kenntnisse zu erwerben oder zu erweitern, Erfahrungswerte auszutauschen und sich mit anderen Experten zu vernetzen. Interessierte können sich hier über Aktivitäten und den Verband informieren, einzelne Artikel genauer kennenlernen sowie Events und Veranstaltungen erkunden.

 

Wir können uns verhören und versehen, aber nicht verfühlen –
der Tastsinn ist unser Wahrheitssinn, der uns Sicherheit gibt

 

Das Gesicht des neuen Blogs ist „HANDi“. Der Avatar begleitet den Leser beim Stöbern durch die Beiträge in den abwechslungsreichen Kategorien News, Trends und Inspiration/Ideen-Werkstatt. Als stilisierte Hand steht HANDi für die fünf Sinne, die der Werbeartikel als Marketinginstrument aktiviert und anspricht.

Mit unseren Händen begreifen wir unsere Umwelt, fühlen und überprüfen visuell wahrgenommene Eindrücke. Wir verbinden diese mit emotionalen und kognitiven Empfindungen. Die Sensoren in der Haut, unserem größten Sinnesorgan, ermöglichen es uns, unsere Umwelt durch Tasten wahrzunehmen und zu verstehen. Jede Berührung, Druck oder Temperaturveränderung wird von dem durchschnittlich zwei Quadratmeter großen Organ registriert. Der Tastsinn ist der erste Sinn den wir bereits im Mutterleib entwickeln und häufig der letzte, der uns abhandenkommt.

Akustische und visuelle Wahrnehmungen werden schnell wieder vergessen. Was wir aber berühren und in die Hand nehmen können, das begreifen wir schneller und erinnern uns besser daran.

Ebenso macht der Werbeartikel eine Marke an- und begreifbar. HANDi ist die Symbiose von Tastsinn und Werbeartikel. Mit den Händen können wir die Beschaffenheit von Objekten erfühlen und uns von deren Qualität überzeugen. In einer zunehmend digitalen Welt sind reale Eindrücke, die mehrere Sinne ansprechen nicht nur umso wichtiger, sondern absolut unverzichtbar!

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Konsumenten bevorzugen angreifbare Erlebnisse

Haptische Werbemittel machen Botschaften erlebbar, spürbar und wirken insbesondere in einer zunehmend digitalen Welt nachhaltig. Das betonte Kathrin Schneider vom Verband österreichischer Werbemittelhändler (VÖW) erneut im Rahmen eines Gastvortrages an der WU Wien.

Die Welt wird zunehmend digital. In einigen Bereichen gibt es daher Bestrebungen, sich vom digitalen Rauschen bewusst abzuheben und Kunden wieder (an-)greifbare Erlebnisse zu bieten. Insbesondere Werbeartikel sind geeignet, Botschaft, Marke und Empfinden miteinander zu verknüpfen, um einen „bleibenden“ Eindruck zu hinterlassen. Hinzu kommt, dass immer mehr Konsumenten Wert auf umweltschonende Materialien, faire Fertigung und die Langlebigkeit von Produkten legen. Upcycling liegt genauso im Trend wie Produkte aus biologisch abbaubaren Fasern oder recycelten Kunststoffen. Trends, über die Werbemittel-Profi und stellvertretende VÖW-Präsidentin Kathrin Schneider ganz genau Bescheid weiß.

Im Rahmen eines Gastvortrags am Institut für Marketing and Consumer Research der WU Wien betonte Schneider einmal mehr das Potenzial des Werbeartikels als analoges Marketingtool: „Werbemittel machen durch ihre Haptik den Artikel zu etwas Erlebbarem, das Konsumenten nachweislich besser im Gedächtnis bleibt als digitale Werbung“. Auch die derzeitige Entwicklung von Einweg zu Mehrweg sieht sie als Chance, bei Konsumenten mit qualitativ hochwertigen, langlebigen und nachhaltigen Produkten zu punkten.

In ihrem Vortrag dokumentierte Schneider anhand zahlreicher Beispiele aus dem Berufsalltag, wie Marketingtreibende mit ihren Botschaften durch den Einsatz von Werbeartikeln in einer zunehmend digitalen Welt noch besser zu Kunden durchdringen. Die Studierenden waren von Schneiders Vortrag begeistert. Ebenso kündigte Lehrgangsleiter Prof. Kokkoris unmittelbar nach der Vorlesung an, dass der VÖW-Gastvortrag auch im nächsten Semester ein Fixpunkt sein soll.

 

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VÖW: Dritte Forschungskooperation mit WU startet

Wien, am 5. November 2018 – Der Verband österreichischer Werbemittelhändler (VÖW) verlängert die Kooperation mit dem Institute for Marketing & Consumer Research (m.core) der Wirtschaftsuniversität Wien. Die im laufenden Wintersemester 2018/19 gemeinsam durchgeführte dritte Studie rückt Ansprüche der KonsumentInnen an Werbemittel ins Forschungsinteresse.

„Werbemittel sind stille Begleiter mit Langzeitwirkung. Sie verknüpfen Botschaft und Marke besser als jedes andere Medium, machen sie erlebbar und spürbar. Dieses Alleinstellungsmerkmal kann kein anderes Marketinginstrument in diesem Umfang leisten“, sagt Kathrin Schneider, stellvertretende Präsidentin des VÖW. In den bislang zwei veröffentlichten Studien konnte erstmals wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass Werbemittel wirken und inwieweit. Der jetzt gestartete dritte Forschungsdurchgang erweitert die bisherigen Erkenntnisse.

Konsumentensicht im Fokus

Aufgrund des großen Interesses an den ersten beiden gemeinsam durchgeführten Studien hat der VÖW mit dem Kooperationspartner m.core beschlossen, ein weiteres wenig bearbeitetes Forschungsfeld im Bereich der Werbemittel genauer unter die Lupe zu nehmen. „Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses der neuen Studie stehen die spezifischen Anforderungen der verschiedenen Zielgruppen, also der KonsumentInnen, an Werbemittel. Unter anderem wollen wir jene Eigenschaften von Werbemitteln erheben, die für unterschiedliche Personen- und Altersgruppen besonders relevant sind“, sagen Dr. Monika Koller und Eva Marckhgott, MSc, die das Forschungsprojekt leiten. Univ. Prof. DDr. Bernadette Kamleitner, Vorständin des m.core Instituts, erklärt: „ Bei dem Projekt kommt ein Mix aus qualitativ-explorativen und quantitativen Zugängen zum Einsatz.“

Die dritte Studie soll die gewonnen Erkenntnisse der ersten beiden Studien nicht nur ergänzen und abrunden. „Wir freuen uns auf das gemeinsame Projekt und werden jetzt die Anforderungen und Erwartungen an Werbemittel aus Konsumentensicht exakt ausloten“, ist Schneider überzeugt. Nach Auswertung der Erhebungen im laufenden Wintersemester ist mit den Ergebnissen voraussichtlich im Frühjahr 2019 zu rechnen.

Download Pressemitteilung:
PM-VÖW-Dritte-Forschungskooperation-mit-WU-startet

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VÖW Event Academy: Von der Faser bis zum fertigen Textil

Hemden, wattierte Jacken, Polo- oder T-Shirts – Diese Kleidungsstücke finden sich in unterschiedlichen Materialien – Baumwolle, Biobaumwolle oder Kunstfaser – in jedem Schrank. In veredelter Qualität, bügelfrei oder Baumwolle kombiniert mit Kunstfaser, sind diese Textilien ein funktionales und stylisches Werbemittel, das anderer Bekleidung die Show stiehlt. Um mehr über die Produktion, vom Rohmaterial über die Faser bis zum fertigen Produkt, zu erfahren, stattete der VÖW dem Hersteller New Wave einen Besuch in Wien ab. Im neuen Showroom wurde das textile Sortiment geprüft und genau unter die Lupe genommen.

Im Rahmen der VÖW Event Academy folgten am Donnerstag rund ein Dutzend WerbemittelhändlerInnen den detaillierten Ausführungen zu Herstellungsprozess und möglichen textilen Anwendungsbereichen beim Lieferantenpartner New Wave. Andreas Scholz, Verkaufsleiter für West-Österreich und Textil-Profi, begleitete die TeilnehmerInnen durch den Workshop im neu gestalteten Showroom. Dabei verwob er aufschlussreiche Details zum Rohmaterial Baumwolle über die Fertigung und der möglichen Veredelung textiler Produkte bis zum verkaufsfertigen T-Shirt.

Kathrin Schneider, stellvertretende Präsidentin des VÖW und Initiatorin der Event Academy, zu dieser textilen Tour d’Horizon: „Wir freuen uns über verlässliche Partner, die uns Einblicke hinter die Kulissen ihres Tuns ermöglichen. Mit diesem Zusatzwissen ausgestattet, ist es wieder ein Stück leichter, unseren Kunden als kompetenter Berater bei allen textilen Fragen zur Seite zu stehen. Und ihnen letztlich auch genau die Qualität und das Produkt zu empfehlen, das am besten passt“. Nach dem erfolgreichen Auftakt bei New Wave, plant der VÖW weitere detaillierte Schulungsangebote für seine Mitglieder anzubieten, um noch tiefer in die umfangreiche Materie Textilien vorzudringen.

CSR als Trend in der Textilbranche
Nachhaltigkeitsbestrebungen und Corporate Social Responsibility (CSR) der Unternehmenskunden sind gerade für den VÖW und seine Mitglieder ein immer wichtigeres Thema: Bei der Textilherstellung legt ein einzelnes T-Shirt durchschnittlich einen Weg von 20.000 Kilometern, von der Fabrik bis zum Verbraucher, zurück. Daher ist es der Branche ein Anliegen, sozial verträgliche sowie ökologische Lösungen bei der Textilherstellung und dem -transport zu finden, die weder Ertrag noch Produktqualität massiv beeinträchtigen: „Ein Billiganbieter kann CSR nicht garantieren! Uns ist es wichtig, wie nachhaltig unsere Produkte produziert werden, welche Fasern und Färbemittel verwendet werden und welchen Weg unser T-Shirt zurücklegt, bevor es beim Kunden ankommt“, so Andreas Scholz von New Wave. Von dieser Einstellung sowie dem Selbstverständnis der Produzenten profitieren auch die Kunden – die immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit und Qualität legen.

Seit 2006 ist der in Schweden beheimatete Textilproduzent und -händler New Wave in Österreich mit Promo-, Business-, Sports- und Workwear am Markt aktiv. Mit den Marken Clique, Printer, Harvest, J. Harvest & Frost, Craft und ProJob führt er eigene erfolgreiche Linien. Mehrere österreichische Eishockey-Mannschaften wurden bereits mit der Sportswear-Marke Craft ausgestattet. Der neu eingerichtete Firmen-Showroom im MCG Modecenter in Wien bietet Kunden bei Materialien und Produktauswahl textile Vielfalt und macht Lust, in gemütlicher Wohnzimmer- Atmosphäre Kleidungsstücke direkt anzuprobieren – und sie gleich anzubehalten.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.

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Gipfeltreffen der Werbemittelbranche: Fokus auf Forschung und Lehre

Wien, am 2. Juli 2018 – Vor wenigen Tagen fand das Jahresmeeting des Verbandes österreichischer Werbemittelhändler (VÖW) statt. In diesem Gipfeltreffen wird jährlich die weitere Stoßrichtung der heimischen Werbeartikelindustrie festgelegt. Erfreulich: Die Branche entwickelt sich positiv und erzeugt auch bei Studierenden reges Interesse.

Am 15. Juni fand das VÖW-Sommermeeting in Waidhofen an der Ybbs statt, an dem knapp 110 VÖW-Mitglieder, Händler und Lieferantenpartner teilnahmen. Ein spannendes und ereignisreiches Jahr liegt hinter der Werbemittelbranche – darin waren sich alle Teilnehmer des VÖW-Sommermeetings 2018 einig. „Die Branchenumsätze entwickeln sich seit Jahren konstant positiv – ein weiterer Beweis für die enorme Bedeutung von Werbeartikeln im digitalen Zeitalter“, erklärt Kathrin Schneider, stellvertretende Präsidentin des VÖW. „Die Werbemittelbranche gewinnt weiterhin an Bedeutung – zu Recht.“
Wissenschaftliche Erkenntnisse ausbauen
Ein großer, erfreulicher Gesprächspunkt des Sommermeetings waren die beiden in Zusammenarbeit mit dem Institute for Marketing & Consumer Research (m.core) der Wirtschaftsuniversität Wien durchgeführten Studien („Einfluss von Werbeartikeln auf die Wahrnehmung von Marken“ und „Der Einfluss von Qualität auf die Verwendung und Wirkung von Werbemitteln“). „Mit diesen Studien sind der Nutzen von Werbeartikeln sowie die Auswirkung ihrer Qualität wissenschaftlich nachweisbar, was nicht nur unsere tägliche Arbeit als Werbemittelhändler unterstützt. Die Studienergebnisse sind auch über Österreichs Landesgrenzen hinaus auf großes Interesse in der Branche gestoßen“, fasst Kathrin Schneider zusammen. Mit Blick auf nach wie vor bestehende Forschungslücken ist bereits in diesem Jahr eine weitere Studie angedacht.
Digital Natives begeistern
Auch Österreichs Studierende haben großes Interesse an dem Thema Werbemittel, wie Vorträge des VÖW an der Karl-Franzens-Universität Graz, der FH St. Pölten und der WU Wien zeigten. Die Studentinnen und Studenten des Bachelor Studiengangs Media- und Kommunikationsberatung in St. Pölten etwa diskutierten mit Kathrin Schneider über die analoge Welt der Werbeartikel und ihre Bedeutung für den Marketing-Mix. Für zukünftige Marketing-Verantwortliche sind diese Einblicke eine wertvolle Grundlage, um später im Beruf fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die Gastvorträge und Lehrkooperationen durch Expertinnen und Experten des VÖW werden daher auch im nächsten Jahr fortgesetzt.
Download Pressemitteilung:
Pressemitteilung Gipfeltreffen der Werbemittelbranche: Fokus auf Forschung und Lehre
 

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Nachhaltige Werbemittel als Wettbewerbsvorteil

Neben der bestimmenden digitalen Revolution wird der Umweltgedanke zunehmend ein Leitmotiv wirtschaftlicher Aktivitäten. Daher setzen Unternehmen vermehrt auf das Thema Nachhaltigkeit bei Marketingaktivitäten. In einzigartiger Weise machen Werbemittel Botschaften erlebbar, spürbar und unterstreichen diese ebenso nachhaltig, mit Langzeitwirkung. Das betonte Kathrin Schneider vom Verband österreichischer Werbemittelhändler (VÖW) im Rahmen eines Gastvortrags an der WU Wien.

Die digitale Reizüberflutung rückt reale Erfahrungen und echtes Erleben, die Haptik, wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit von Konsumenten. Hinzu kommt das Thema Nachhaltigkeit, das mit aktuellen Ausprägungen wie Upcycling einen veritablen Boom erlebt. Ein Trend, der gerne von Marketingabteilungen großer Unternehmen aufgegriffen wird und auch an Digital Natives nicht spurlos vorüberzieht. Produkte aus biologisch abbaubaren Fasern, recycelten Kunststoffen oder wiederverwertbaren Materialien eignen sich daher ideal als Werbemittel und Träger einer nachhaltigen Unternehmensbotschaft. „Werbemittel verknüpfen Botschaft und Marke besser als jedes andere Medium, sie machen sie erlebbar und spürbar. Dieses Alleinstellungsmerkmal kann kein anderes Marketinginstrument in diesem Umfang leisten. Eine Berührungsdauer von nur vier Sekunden reicht aus, um eine nachweislich verkaufsfördernde Wirkung zu erzielen“, sagt Kathrin Schneider, stellvertretende Präsidentin des VÖW.
Mit ihrem Abstecher in die haptische Welt der Werbemittel sorgte Schneider im Rahmen des Gastvortrags am Institute für Marketing and Consumer Research der WU Wien für kurzweilige Abwechslung im digitalen Marketingalltag der Studierenden. Schneider skizzierte anhand ihrer beruflichen Insights den Trend weg von Einweg hin zu Mehrweg – wie etwa den Bergen an Coffee To Go-Bechern begegnet wird – oder das Konzept „cradle to cradle“, mit dem Ziel, keine Abfälle mehr zu erzeugen und wertvolle Rohstoffe zu erhalten. Der Vortrag zeigte einmal mehr das große Interesse der Studierenden im Fachbereich an mehr Informationen zu Werbeartikeln. Gleichzeitig wurde das enorme Potenzial dieses „Klassikers“ im Marketing-Mix sichtbar. Das Fazit für die Studierenden: Ein Werbeartikel ist ein stiller Begleiter mit Langzeitwirkung, ein optimales Trägermedium für jede Werbekampagne und ein unverzichtbarer Faktor zur Kundengewinnung.
3. VÖW-Studie: Vertiefende Zusammenarbeit mit WU
Über den Gastvortrag hinaus, steht der VÖW in engem wissenschaftlichen Austausch mit der WU Wien. Bislang wurden zwei Studien in Kooperation mit der WU umgesetzt, die erstmals den Nutzen und die Qualität von Werbeartikeln wissenschaftlich fundiert und valide aufbereitet haben. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wird aktuell die dritte gemeinsame Studie für das Wintersemester 2018/19 vorbereitet. Im wissenschaftlichen Fokus steht jetzt das Thema Optimierung von Werbemitteln aus Sicht der Konsumenten, insbesondere die spezifischen Anforderungen der unterschiedlichen Zielgruppen an Werbemittel. Auch jene Eigenschaften von Werbemitteln, die für bestimmte Altersgruppen besonders relevant sind, sollen im Rahmen der Studie erhoben werden.

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Be-greifbares Markenerlebnis gegen digitales Rauschen

Wien/Pottendorf/St. Pölten, am 26. April 2018 – Der Evolutionsschritt zum „Homo Smartphone“ ist beinahe vollzogen. Digitales Rauschen und Reizüberflutung sind heute bestimmende Begleiter im Alltag. Je digitaler oder visueller und damit auch sensorisch ärmer die Welt wird, desto mehr rücken reale Erfahrungen und echtes Erleben wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit – im Marketing und bei den Digital Natives.

Mit der zunehmenden digitalen Reizüberflutung gewinnt die haptische Komponente im Marketing wieder mehr an Bedeutung. Im Gegensatz zu digitaler Werbung ist der Werbeartikel das einzige Marketinginstrument, das gleichzeitig alle fünf Sinne aktiviert. Insbesondere die Haptik verleiht dem Werbeartikel im Marketingmix ein Alleinstellungsmerkmal. „Ein Werbeartikel ist ein haptisches Erlebnis. Die Berührung macht die Marke erlebbar. Individuell gestaltete Werbeartikel wecken Emotionen und das macht dieses Werbemittel so erfolgreich. Je mehr Sinne der Werbeartikel anspricht, umso nachhaltiger ist auch der Werbeeffekt“, sagt Kathrin Schneider, stellvertretende Präsidentin des Verbands österreichischer Werbemittelhändler (VÖW).
Werbemittel im Fokus
Im Rahmen des Studien-Schwerpunkts Werbung und Dialog-Marketing im Bachelor Studiengang Media- und Kommunikationsberatung an der FH St. Pölten beschäftigen sich die Studierenden mit der Konzeption von Werbekampagnen. Auch die Gestaltung von klassischen und haptischen Werbemitteln ist ein Thema. Im Zuge eines Gastvortrages stellte Kathrin Schneider den Studierenden diesen Klassiker des Marketings vor. Die Digital Natives waren interessiert, mehr noch, sie waren von dieser analogen Welt begeistert. „Im Zuge des Vortrages erkannten die Studentinnen und Studenten, dass Werbemittel in erfolgreichen Werbekampagnen eine elementare Rolle spielen können. So eignet sich der Einsatz von Werbeartikeln beispielsweise sehr gut für Messen und für Direkt-Marketing-Aktivitäten“, sagt FH-Prof. Harald Wimmer.
Der Vorteil des Werbeartikels liegt sprichwörtlich auf der Hand: Die Marke wird durch die Berührung spürbar. Dadurch erinnern sich Verbraucherinnen und Verbraucher besser an das Produkt und damit auch an das werbende Unternehmen. Eine Berührungsdauer von vier Sekunden reicht aus, um eine nachweislich verkaufsfördernde Wirkung zu erzielen. Fazit: Ein Werbeartikel ist ein stiller Begleiter mit Langzeitwirkung und ein optimales Trägermedium für jede Werbekampagne – als Solist oder perfekt aufeinander abgestimmt im Marketing-Mix.
Qualität entscheidend
Die Ergebnisse der zuletzt veröffentlichten Studie des VÖW in Kooperation mit der WU Wien zeigen, dass es bei Werbemitteln als Werbeträger sehr wohl auch auf die Qualität ankommt. Erstmals konnte auf Basis wissenschaftlicher Grundlagenforschung aufgezeigt werden, dass nicht nur die Werbeartikel selbst, sondern auch deren Verarbeitung Einfluss auf die Wahrnehmung der beworbenen Marken haben. Die Qualität des Werbeartikels spiegelt die Qualität des Unternehmens und in weiterer Folge der Unternehmensleistung wider. Je höher die Qualität, desto besser die Reaktion auf das Werbemittel und die beworbene Marke. Auch Marken-Positionierung und Werbemittel-Qualität sollten übereinstimmen, um den Werbeeffekt zu maximieren.
Weitere Informationen zu den Studienergebnissen finden Sie hier.
Download Pressemitteilung:
Pressemitteilung VÖW – FH St. Pölten
 

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