VÖW-Sommermeeting 2019: Ein erfolgreiches Jahr sorgt für Stimmung im Salzkammergut

Positive Bilanz beim VÖW-Jahresmeeting: „Die Werbemittelbranche wächst, das Thema Werbeartikel überzeugt den Marketing-Nachwuchs und die Wirkung von Werbemitteln ist wissenschaftlich noch besser belegt“, resümiert der neu gewählte Vorstand.

Rund 125 Mitglieder des Verbandes österreichischer Werbemittelhändler (VÖW), Händler, Lieferantenpartner und Gäste, versammelten sich am 26. und 27. Juni in Gosau im Salzkammergut für das VÖW-Jahresmeeting. Das Wichtigste fasst der wiederbestellte Verbandspräsident Klaus Pohn gemeinsam mit dem neuen Vizepräsident und Schriftführer Christopher Hitsch zusammen: „Die Branchenumsätze steigen, das Interesse an Werbeartikeln als wirkungsvolle Trägermedien ist ungebrochen und die Bedeutung von haptischen Werbemitteln als Kontrapunkt im digitalen Zeitalter und essenzieller Bestandteil in einem nachhaltigen Marketingmix wird zunehmend auch in der Forschung und Lehre im Hochschulbereich anerkannt.“ Mit Stefan Radlgruber als Finanzvorstand, Kathrin Schneider und Gerhard Mittermeier als Beiräte ist die neue Verbandsspitze vollständig. Als Kassenprüfer wurden Karl Lehr und Walter Pauger bestellt. Die Wahl des neuen VÖW-Vorstands wurde einstimmig angenommen.


Ausblick 2020 & Geplante Aktivitäten

Im Rahmen des Sommermeetings wurde eine weitere Studie in Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien angedacht. In Abstimmung mit Kammern und Behörden wird zudem die Schaffung eines eigenen Berufsbildes des „Werbemittelhändlers“ weiter vorangetrieben. Die Schwerpunkte kommender VÖW-Aktivitäten liegen auf der Vernetzung digitaler und analoger Angebote sowie der Steigerung des Qualitätsbewusstseins innerhalb der Branche. Um ein deutliches Signal in der digitalen Welt zu setzen, wurde kürzlich im Interesse der Branche und des Verbandes ein neuer Web-Auftritt lanciert und der VÖW-Blog gestartet. Mit „HaptikHANDi“ hat der Verband ein Maskottchen als Botschafter für den Werbeartikel ins Leben gerufen, der Interessierte durch die vielfältige Welt der Werbemittel begleitet. Alles in allem ein sehr erfolgreicher Auftakt in die neue Saison.

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Werbemittel-Expertise für Marketing-Studierende: Expertin vermittelt Studierenden der Media- und Kommunikationsberatung in Gastvortrag Wissen rund um Werbemittel

Die Studierenden des Bachelor Studiengangs Media- und Kommunikationsberatung begrüßten Kathrin Schneider, Stellvertretende Präsidentin und Schriftführerin des Verbands österreichischer Werbemittelhändler (VÖW), für einen spannenden Gastvortrag. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Werbung“ unter der Leitung von Prof. (FH) Ing. Dr. Harald Wimmer, Studiengangsleiter des Masterstudiums Media- und Kommunikationsberatung, wurden die Studierenden in die interessante Welt der Werbeartikel und deren wichtige Bedeutung im Marketing-Mix eingeführt.


„Nicht schon wieder ein Kugelschreiber“

Nach einer kurzen Vorstellung des VÖW beschrieb Schneider das Berufsbild eines Werbemittelhändlers näher. Sie präsentierte zahlreiche Werbemittel, die über Klassiker wie Feuerzeug und Kugelschreiber weit hinausgehen. Bei der Auswahl und Gestaltung muss das Ziel immer im Auge behalten werden: mithilfe der Artikel einen positiven und bleibenden Eindruck bei der Zielgruppe zu hinterlassen. „In einer zunehmend digitalen Welt sind reale Eindrücke, die mehrere Sinne ansprechen, nicht nur umso wichtiger, sondern absolut unverzichtbar. Der Tastsinn, der von der Haptik der Werbeartikel bedient wird, ist unser Wahrheitssinn. Er gibt uns Sicherheit“, betont die Werbemittel-Expertin.

Einblicke in die berufliche Praxis – wie diesen durch den VÖW – bietet Studentinnen und Studenten die Möglichkeit ihr Wissen auszubauen und zu vertiefen – auch im Hinblick auf die Gestaltung effektiver Werbemittel.

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VÖW-Katalog: die vierte Auflage der elementaren Werbemittelfibel ist verfügbar

Der VÖW veröffentlicht zum vierten Mal eine ausgewählte Sammlung der wichtigsten Werbeartikel. Das Nachschlagewerk stellt Werbetreibenden Details zu rund 320 Artikeln und 27 Lieferantenpartnern zur Verfügung.

Auf mehr als 160 Seiten beinhaltet der Katalog insgesamt rund 320 Werbeartikel – von den neuesten Trends bis zu klassischen Werbemitteln. Die abwechslungsreiche Werbeartikelfibel mit handverlesenen Highlights und echten Klassikern punktet bei Werbetreibenden und qualitätsbewussten Marketern gleichermaßen. Personalisierte Versionen bieten den VÖW-Händlern auf 16 Seiten zudem eine Plattform für eigene Angebote und ein ‚Best-of‘ innovativer, kreativer und spannender Marketingstrategien.

Übersichtlich gegliedert, dient der Katalog sowohl als Vorlage als auch als Handbuch für die VÖW-Händler. Interessierte finden in neun Kategorien, untere anderem Nützliches, Exklusives, Technik und Textilien, alles, um ihren Wissensschatz über Werbemittel zu erweitern. Ebenso finden sich hier interessante Informationen zu Farbe, Form, Größe, Preis sowie über mögliche Veredelungsvarianten, Staffelung und etwaige Mindestbestellmengen.

In der jetzt verfügbaren vierten Auflage sind 27 Lieferantenpartner mit ihren Produkten vertreten. Die neueste Edition des VÖW-Katalogs erscheint in einer Auflage von mehr als 6.000 Stück. Den aktuellen Katalog erhalten Sie beim Werbeartikel-Händler ihres Vertrauens!

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Gastvortrag des VÖW an der WU Wien: Haptik macht Werbeartikel zum Erlebnis

Dass Werbemittel mehr sind, als nur Streuartikel steht für Werbemittelexpertin Kathrin Schneider fest. Bei einem Gastvortrag an der WU Wien betont sie: „Werbeartikel sind haptische Erlebnisse, die im Gedächtnis der Konsumenten ihre volle Wirkungskraft entfalten.“

Werbemittel machen Markenbotschaften erleb- und angreifbar. In einer zunehmend digitalen Welt, in der wir immer mehr mit Computer- und Smartphone-Bildschirmen konfrontiert werden, bleiben uns Werbeartikel, die wir in die Hand nehmen können länger im Gedächtnis. Kathrin Schneider, Vizepräsidentin des VÖW, hat das in ihrer jahrelangen Laufbahn als Werbemittelhändlerin immer wieder feststellen können. Von ihrem Know-how und ihren Erfahrungen berichtete sie den Studierenden der WU Wien im Rahmen eines Gastvortrages.

Besonderes Augenmerk des Vortrages legte sie auf das haptische Erlebnis, das Werbeartikel vermitteln. Damit eignen sich Werbemittel besonders, Botschaft, Marke und Empfinden miteinander zu verknüpfen. Als neuer VÖW-Avatar steht die stilisierte Hand „HANDi“ für die fünf Sinne, die der Werbeartikel anspricht und somit für die Symbiose von Tastsinn und Werbeartikel. Denn mit unseren Händen begreifen und verstehen wir unsere Umwelt, fühlen und überprüfen visuell wahrgenommene Eindrücke. „HANDi“ ist das Gesicht des VÖW-Blogs und begleitet den Leser beim Stöbern durch Beiträge in den abwechslungsreichen Kategorien News, Trends und Inspiration/ Ideen-Werkstatt.

Spannende Forschungskooperationen

Die Kooperation des VÖW mit der WU Wien geht über einzelne Gastvorträge weit hinaus. Bisher wurden drei Studien verwirklicht, die Werbeartikel erstmals in den Fokus der Wissenschaft rückten. Der Nutzen und die Qualität von Werbemitteln wurden wissenschaftlich valide aufbereitet und die Anforderungen der Konsumenten an Werbeartikel untersucht. Die kürzlich veröffentlichte dritte Studie widmete sich der Frage, welche Eigenschaften den optimalen Werbeartikel für Konsumenten ausmachen und brachte interessante Erkenntnisse. Die wichtigsten Informationen zur dritten Studie finden Sie hier.

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WU-Studie zeigt: Diesen Werbeartikel wünschen sich Konsumenten

Ein guter Werbeartikel ist auf das zu bewerbende Unternehmen abgestimmt und steht  repräsentativ für die Marke. Damit Marke und Unternehmen von Konsumenten optimal wahrgenommen werden, müssen Werbeartikel zudem an die Anforderungen der jeweiligen Zielgruppe angepasst und ein passender Touchpoint ausgewählt werden. Auf welche Eigenschaften die diversen Zielgruppen dabei besonderen Wert legen, hat die dritte Studie des VÖW in Kooperation mit dem Institute for Marketing & Consumer Research (m.core) der Wirtschaftsuniversität Wien unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Der optimale Werbeartikel ist praktisch, optisch ansprechend, originell, qualitativ hochwertig, nachhaltig produziert und wird im Moment des Bedarfs überreicht – so die Meinung der befragten Konsumenten. Die neue Studie beleuchtete außerdem Unterschiede und Vorlieben bei Stadt- und Landbevölkerung, Jung und Alt sowie Frauen und Männern.

Weitere wesentliche Erkenntnisse der Studie im Überblick (österreichweite repräsentative Umfrage, Stichprobengröße n=768):

  • Konsumentinnen und Konsumenten nehmen Werbeartikel bevorzugt an: Und nicht nur das, mit 60- bis 85-prozentiger Wahrscheinlichkeit behalten sie diese auch. Allen abgefragten Eigenschaften voran, sind dafür Funktionalität und Qualität besonders wichtig. Die Themen Nachhaltigkeit und Herkunft der Werbeartikel genießen bei Frauen einen höheren Stellenwert als bei Männern.
  • Technik hat die Nase vorn: Technische Werbeartikel liegen auf der Beliebtheitsskala der Befragten mit einem Mittelwert von 5.65 (Skala von 1 bis 7) klar voran. Dicht gefolgt von Haushaltsartikeln (4.9) und Schreibwaren (4.86). Knapp ein Drittel der Befragten kann sich im Bereich Tourismus und Freizeitwirtschaft gerne auch etwas Spaßorientiertes vorstellen.
  • Wichtig ist der Ort, an dem die Werbemittel übergeben werden: Das Setting des Touchpoints sollte sowohl zum Artikel als auch zum Unternehmen selbst passen. Der Moment, in dem ein Artikel zur Notwendigkeit wird, eignet sich besonders, etwa ein Regenponcho bei Schlechtwetter. Aber aufgepasst, Personen in Stresssituationen greifen ungern zu Werbeartikeln, etwa an Bahnhöfen oder bei Food-Produkten auf dem Weg.
  • Überraschendes wird bevorzugt auf Social Media geteilt: Werbemittel, die verblüffen, erstaunen oder besonders neugierig machen, werden eher auf diversen Social-Media-Kanälen mit Freunden und Bekannten geteilt. Bei den unter 30-Jährigen ist dieses Verhalten aufgrund der intensiven Social-Media-Nutzung ausgeprägter als bei der älteren Generation.

„Das Wissen dieser aktuellen Studie werden wir unmittelbar in der Praxis anwenden. Mit den Ergebnissen können wir unsere Kundinnen und Kunden bei der Auswahl geeigneter Werbemittel für ihre Zielgruppen noch besser beraten und wissenschaftlich fundiert argumentieren“, sagt Kathrin Schneider, Vize-Präsidentin des VÖW.

Optimale Werbemittel aus Konsumentensicht

Die Wirkung von Werbemitteln wurde bereits in vorherigen Studienkooperationen des VÖW mit dem Institute for Marketing & Consumer Research (m.core) der Wirtschaftsuniversität Wien eindrücklich bewiesen:
„EINFLUSS VON WERBEARTIKELN AUF DIE WAHRNEHMUNG VON MARKEN”
“EINFLUSS VON QUALITÄT AUF DIE VERWENDUNG UND WIRKUNG VON WERBEMITTELN”

Die dritte Forschungskooperation nahm deshalb einen vollkommen neuen Blickwinkel ein und untersuchte Werbemittel erstmals aus Kundenperspektive.

Für die quantitative Hauptstudie kam ein repräsentatives online-Panel zum Einsatz. Österreichweit wurden insgesamt 768 Teilnehmende jeden Alters und Geschlechts befragt und deren aufschlussreiche Antworten zu optimalen Werbemitteln genau untersucht. Damit ist die Studie die erste repräsentative Umfrage zu den beliebtesten Eigenschaften von Werbeartikeln aus Konsumentensicht.

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse gibt es hier zum Download:
“OPTIMIERUNG VON WERBEMITTELN: WAS WILL DER KONSUMENT ?”

 

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Erste Ergebnisse der 3. Studie von VÖW und WU: Das optimale Werbemittel – praktisch, optisch ansprechend und im richtigen Moment

In Kooperation mit dem Verband österreichischer Werbemittelhändler haben Studierende der Wirtschaftsuniversität Wien untersucht, welche konkreten Anforderungen unterschiedliche Personengruppen an Werbeartikel haben.

Die dritte Studie des VÖW in Kooperation mit dem Institute for Marketing & Consumer Research (m.core) der WU Wien widmete sich erstmals wissenschaftlich der Frage, welche Eigenschaften Werbemittel haben müssen, um bestmöglich von Kundinnen und Kunden angenommen zu werden. Bei der Erhebung stand die Konsumentensicht im Fokus. Daher wurden unter Einbeziehung von Fokusgruppen und mithilfe von Fragebögen österreichweit insgesamt 768 Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeden Alters und Geschlechts befragt. Damit ist die Studie die erste repräsentative Umfrage zu „optimalen“ Werbeartikeln.

Besonderes Augenmerk galt den Aspekten Haptik, Geruch, Einzigartigkeit sowie nachhaltige Produktionsweise und der Frage, inwieweit diese für Konsumentinnen und Konsumenten ausschlaggebend sind. Alle befragten Personengruppen gaben an, dass ihnen vor allem die Funktionalität, die Qualität und das Design eines Werbeproduktes wichtig sind. Besonders beliebt sind technische Werbeartikel, dicht gefolgt von Schreibwaren und Haushaltsartikeln. Ebenso wurde nach der Situation gefragt, in der Beschenkte einen Werbeartikel am liebsten in die Hand bekommen. Die häufigste Antwort darauf lautete: im Moment des Bedarfs. Etwa dann, wenn Regenponchos bei Schlechtwetter verteilt werden. Als ungelegen werden hingegen stressige Situationen wie beispielsweise im morgendlichen Rummel der U-Bahn oder am hektischen Weg zur Arbeit empfunden. Generell werden Werbeartikel bevorzugt, die nicht nur praktisch, sondern auch ästhetisch ansprechend, originell, qualitativ hochwertig und nachhaltig produziert sind. „Für uns Werbemittelhändler sind diese vorläufigen Ergebnisse sehr aufschlussreich. Basierend darauf können wir unsere Kundinnen und Kunden bei der Auswahl geeigneter Werbemittel besser beraten und darüber hinaus wissenschaftlich fundiert argumentieren“, so Kathrin Schneider, Vize-Präsidentin des VÖW.

Die finalen Studien-Ergebnisse werden Ende Februar verfügbar sein und dann veröffentlicht.

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VÖW-Blog & “HaptikHANDi”

Der neue VÖW Blog informiert über sämtliche Neuigkeiten zu Produkten, Leistungen des Verbandes und vermittelt Fachwissen. Er ermöglicht den direkten Dialog zwischen Kunden, Mitgliedern und dem VÖW.

Dieser Channel bietet Mitgliedern eine Plattform um Kenntnisse zu erwerben oder zu erweitern, Erfahrungswerte auszutauschen und sich mit anderen Experten zu vernetzen. Interessierte können sich hier über Aktivitäten und den Verband informieren, einzelne Artikel genauer kennenlernen sowie Events und Veranstaltungen erkunden.

 

Wir können uns verhören und versehen, aber nicht verfühlen –
der Tastsinn ist unser Wahrheitssinn, der uns Sicherheit gibt

 

Das Gesicht des neuen Blogs ist „HaptikHANDi“. Der Avatar begleitet den Leser beim Stöbern durch die Beiträge in den abwechslungsreichen Kategorien VÖW-Blog, News, Trends und Inspiration/Ideen-Werkstatt. Als stilisierte Hand steht HaptikHANDi für die fünf Sinne, die der Werbeartikel als Marketinginstrument aktiviert und anspricht.

Mit unseren Händen begreifen wir unsere Umwelt, fühlen und überprüfen visuell wahrgenommene Eindrücke. Wir verbinden diese mit emotionalen und kognitiven Empfindungen. Die Sensoren in der Haut, unserem größten Sinnesorgan, ermöglichen es uns, unsere Umwelt durch Tasten wahrzunehmen und zu verstehen. Jede Berührung, Druck oder Temperaturveränderung wird von dem durchschnittlich zwei Quadratmeter großen Organ registriert. Der Tastsinn ist der erste Sinn den wir bereits im Mutterleib entwickeln und häufig der letzte, der uns abhandenkommt.

Akustische und visuelle Wahrnehmungen werden schnell wieder vergessen. Was wir aber berühren und in die Hand nehmen können, das begreifen wir schneller und erinnern uns besser daran.

Ebenso macht der Werbeartikel eine Marke an- und begreifbar. HaptikHANDi ist die Symbiose von Tastsinn und Werbeartikel. Mit den Händen können wir die Beschaffenheit von Objekten erfühlen und uns von deren Qualität überzeugen. In einer zunehmend digitalen Welt sind reale Eindrücke, die mehrere Sinne ansprechen nicht nur umso wichtiger, sondern absolut unverzichtbar!

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Konsumenten bevorzugen angreifbare Erlebnisse

Haptische Werbemittel machen Botschaften erlebbar, spürbar und wirken insbesondere in einer zunehmend digitalen Welt nachhaltig. Das betonte Kathrin Schneider vom Verband österreichischer Werbemittelhändler (VÖW) erneut im Rahmen eines Gastvortrages an der WU Wien.

Die Welt wird zunehmend digital. In einigen Bereichen gibt es daher Bestrebungen, sich vom digitalen Rauschen bewusst abzuheben und Kunden wieder (an-)greifbare Erlebnisse zu bieten. Insbesondere Werbeartikel sind geeignet, Botschaft, Marke und Empfinden miteinander zu verknüpfen, um einen „bleibenden“ Eindruck zu hinterlassen. Hinzu kommt, dass immer mehr Konsumenten Wert auf umweltschonende Materialien, faire Fertigung und die Langlebigkeit von Produkten legen. Upcycling liegt genauso im Trend wie Produkte aus biologisch abbaubaren Fasern oder recycelten Kunststoffen. Trends, über die Werbemittel-Profi und stellvertretende VÖW-Präsidentin Kathrin Schneider ganz genau Bescheid weiß.

Im Rahmen eines Gastvortrags am Institut für Marketing and Consumer Research der WU Wien betonte Schneider einmal mehr das Potenzial des Werbeartikels als analoges Marketingtool: „Werbemittel machen durch ihre Haptik den Artikel zu etwas Erlebbarem, das Konsumenten nachweislich besser im Gedächtnis bleibt als digitale Werbung“. Auch die derzeitige Entwicklung von Einweg zu Mehrweg sieht sie als Chance, bei Konsumenten mit qualitativ hochwertigen, langlebigen und nachhaltigen Produkten zu punkten.

In ihrem Vortrag dokumentierte Schneider anhand zahlreicher Beispiele aus dem Berufsalltag, wie Marketingtreibende mit ihren Botschaften durch den Einsatz von Werbeartikeln in einer zunehmend digitalen Welt noch besser zu Kunden durchdringen. Die Studierenden waren von Schneiders Vortrag begeistert. Ebenso kündigte Lehrgangsleiter Prof. Kokkoris unmittelbar nach der Vorlesung an, dass der VÖW-Gastvortrag auch im nächsten Semester ein Fixpunkt sein soll.

 

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VÖW: Dritte Forschungskooperation mit WU startet

Wien, am 5. November 2018 – Der Verband österreichischer Werbemittelhändler (VÖW) verlängert die Kooperation mit dem Institute for Marketing & Consumer Research (m.core) der Wirtschaftsuniversität Wien. Die im laufenden Wintersemester 2018/19 gemeinsam durchgeführte dritte Studie rückt Ansprüche der KonsumentInnen an Werbemittel ins Forschungsinteresse.

„Werbemittel sind stille Begleiter mit Langzeitwirkung. Sie verknüpfen Botschaft und Marke besser als jedes andere Medium, machen sie erlebbar und spürbar. Dieses Alleinstellungsmerkmal kann kein anderes Marketinginstrument in diesem Umfang leisten“, sagt Kathrin Schneider, stellvertretende Präsidentin des VÖW. In den bislang zwei veröffentlichten Studien konnte erstmals wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass Werbemittel wirken und inwieweit. Der jetzt gestartete dritte Forschungsdurchgang erweitert die bisherigen Erkenntnisse.

Konsumentensicht im Fokus

Aufgrund des großen Interesses an den ersten beiden gemeinsam durchgeführten Studien hat der VÖW mit dem Kooperationspartner m.core beschlossen, ein weiteres wenig bearbeitetes Forschungsfeld im Bereich der Werbemittel genauer unter die Lupe zu nehmen. „Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses der neuen Studie stehen die spezifischen Anforderungen der verschiedenen Zielgruppen, also der KonsumentInnen, an Werbemittel. Unter anderem wollen wir jene Eigenschaften von Werbemitteln erheben, die für unterschiedliche Personen- und Altersgruppen besonders relevant sind“, sagen Dr. Monika Koller und Eva Marckhgott, MSc, die das Forschungsprojekt leiten. Univ. Prof. DDr. Bernadette Kamleitner, Vorständin des m.core Instituts, erklärt: „ Bei dem Projekt kommt ein Mix aus qualitativ-explorativen und quantitativen Zugängen zum Einsatz.“

Die dritte Studie soll die gewonnen Erkenntnisse der ersten beiden Studien nicht nur ergänzen und abrunden. „Wir freuen uns auf das gemeinsame Projekt und werden jetzt die Anforderungen und Erwartungen an Werbemittel aus Konsumentensicht exakt ausloten“, ist Schneider überzeugt. Nach Auswertung der Erhebungen im laufenden Wintersemester ist mit den Ergebnissen voraussichtlich im Frühjahr 2019 zu rechnen.

Download Pressemitteilung:
PM-VÖW-Dritte-Forschungskooperation-mit-WU-startet

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VÖW Event Academy: Von der Faser bis zum fertigen Textil

Hemden, wattierte Jacken, Polo- oder T-Shirts – Diese Kleidungsstücke finden sich in unterschiedlichen Materialien – Baumwolle, Biobaumwolle oder Kunstfaser – in jedem Schrank. In veredelter Qualität, bügelfrei oder Baumwolle kombiniert mit Kunstfaser, sind diese Textilien ein funktionales und stylisches Werbemittel, das anderer Bekleidung die Show stiehlt. Um mehr über die Produktion, vom Rohmaterial über die Faser bis zum fertigen Produkt, zu erfahren, stattete der VÖW dem Hersteller New Wave einen Besuch in Wien ab. Im neuen Showroom wurde das textile Sortiment geprüft und genau unter die Lupe genommen.

Im Rahmen der VÖW Event Academy folgten am Donnerstag rund ein Dutzend WerbemittelhändlerInnen den detaillierten Ausführungen zu Herstellungsprozess und möglichen textilen Anwendungsbereichen beim Lieferantenpartner New Wave. Andreas Scholz, Verkaufsleiter für West-Österreich und Textil-Profi, begleitete die TeilnehmerInnen durch den Workshop im neu gestalteten Showroom. Dabei verwob er aufschlussreiche Details zum Rohmaterial Baumwolle über die Fertigung und der möglichen Veredelung textiler Produkte bis zum verkaufsfertigen T-Shirt.

Kathrin Schneider, stellvertretende Präsidentin des VÖW und Initiatorin der Event Academy, zu dieser textilen Tour d’Horizon: „Wir freuen uns über verlässliche Partner, die uns Einblicke hinter die Kulissen ihres Tuns ermöglichen. Mit diesem Zusatzwissen ausgestattet, ist es wieder ein Stück leichter, unseren Kunden als kompetenter Berater bei allen textilen Fragen zur Seite zu stehen. Und ihnen letztlich auch genau die Qualität und das Produkt zu empfehlen, das am besten passt“. Nach dem erfolgreichen Auftakt bei New Wave, plant der VÖW weitere detaillierte Schulungsangebote für seine Mitglieder anzubieten, um noch tiefer in die umfangreiche Materie Textilien vorzudringen.

CSR als Trend in der Textilbranche
Nachhaltigkeitsbestrebungen und Corporate Social Responsibility (CSR) der Unternehmenskunden sind gerade für den VÖW und seine Mitglieder ein immer wichtigeres Thema: Bei der Textilherstellung legt ein einzelnes T-Shirt durchschnittlich einen Weg von 20.000 Kilometern, von der Fabrik bis zum Verbraucher, zurück. Daher ist es der Branche ein Anliegen, sozial verträgliche sowie ökologische Lösungen bei der Textilherstellung und dem -transport zu finden, die weder Ertrag noch Produktqualität massiv beeinträchtigen: „Ein Billiganbieter kann CSR nicht garantieren! Uns ist es wichtig, wie nachhaltig unsere Produkte produziert werden, welche Fasern und Färbemittel verwendet werden und welchen Weg unser T-Shirt zurücklegt, bevor es beim Kunden ankommt“, so Andreas Scholz von New Wave. Von dieser Einstellung sowie dem Selbstverständnis der Produzenten profitieren auch die Kunden – die immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit und Qualität legen.

Seit 2006 ist der in Schweden beheimatete Textilproduzent und -händler New Wave in Österreich mit Promo-, Business-, Sports- und Workwear am Markt aktiv. Mit den Marken Clique, Printer, Harvest, J. Harvest & Frost, Craft und ProJob führt er eigene erfolgreiche Linien. Mehrere österreichische Eishockey-Mannschaften wurden bereits mit der Sportswear-Marke Craft ausgestattet. Der neu eingerichtete Firmen-Showroom im MCG Modecenter in Wien bietet Kunden bei Materialien und Produktauswahl textile Vielfalt und macht Lust, in gemütlicher Wohnzimmer- Atmosphäre Kleidungsstücke direkt anzuprobieren – und sie gleich anzubehalten.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.

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