„Wasser marsch“ für den Umweltschutz

Wasser ist Leben – gesicherten Zugang zu reinem Wasser zu haben, ist eine existenzielle Frage, die alle Bereiche unseres Lebens berührt. Um ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des Lebenselixiers zu schaffen, hat die UNO den Weltwassertag ins Leben gerufen, der seit 1993 jedes Jahr am 22. März stattfindet. Es ist dem VÖW daher ein Bedürfnis, im Nachhaltigkeitsjahr 2020 der Werbemittelbranche einen Anstoß für einen bewussten und verantwortlichen Umgang mit dieser kostbaren Ressource zu geben. 

Österreich ist eines der reichsten Länder Europas und wir leben im Überfluss, was durchaus wörtlich genommen werden kann: Mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von ca. 1.100 mm pro Jahr – das entspricht dem doppelten Volumen des Bodensees – sind wir eines der wasserreichsten Länder Europas. Wer hier den Wasserhahn aufdreht, muss sich keine Sorgen machen, ob überhaupt etwas herausfließen wird, und auch nicht, ob das Wasser genießbar ist oder nicht.

Diese von uns als selbstverständlich hingenommene Tatsache ist für 2,2 Milliarden Menschen eine Utopie und schlechte hygienische Verhältnisse durch Wassermangel und verschmutztes Wasser führen zu Krankheiten wie Cholera, die wir in Europa glücklicherweise nicht mehr kennen. Gerade dort, wo die Menschen bereits jetzt das essenzielle Grundnahrungsmittel Trinkwasser nur in geringen Mengen oder verunreinigt zur Verfügung haben, wird oft eine Pflanze angebaut, mit der wir in ihrer verarbeiteten Form täglich in Verbindung kommen: die Baumwolle. 


Weniger „durstige“ Kleidung

Baumwolle verbraucht bei Verwendung industrieller Methoden in der Wachstumsphase riesige Mengen an Wasser und diese starke künstliche Bewässerung führt durch Versalzung, Erosion der Böden und Ausbeuten der Wasserreserven zu einer weiteren Verschlechterung der Situation. Nun sind textile Werbeartikel sowohl bei den werbenden Unternehmen als auch bei den Kunden beliebte „Klassiker“ und Baumwollfasern einer der wichtigsten Rohstoffe für Textilien aller Art.

Die Produktion von Textilien ist jedoch auch ressourcenschonender möglich, so werden bei der Herstellung von Bio-Baumwolle etwa 91 Prozent weniger Wasser verbraucht als bei herkömmlicher. Und es gibt nachhaltige Alternativen zu Baumwolle wie zum Beispiel Tencel, das aus Holz gewonnen wird, komplett recycelbar ist und außerdem im Vergleich nur ein 220stel an Wasser verbraucht. Mit weiteren Alternativen wird gerade experimentiert, vielleicht tragen wir bald Kleidung aus Stoffen, die aus Bambus, Ananasblättern, Algen, Milch, Lachshaut oder sogar Krabbenpanzern hergestellt wurden …


Mit Textilien nachhaltig in Szene setzen

Bei einer nachhaltigen Herangehensweise müssen Sie also durchaus kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie Ihre Kunden und Geschäftspartner mit textilen Werbegeschenken erfreuen. Eine große Auswahl an verschiedenen Formen, Farben, Modellen und Applikationsmöglichkeiten erlauben es, die Markenbotschaft perfekt auf die Corporate Identity abzustimmen. Ob sportlich oder elegant, knallig-bunt oder dezent, edle Stoffe oder robuste Alleskönner – für jede Zielgruppe und jede Kampagne gibt es Textilien, deren Träger Ihre Message zur rechten Zeit am rechten Ort in Szene setzen.

 

© FivePoints

Umweltschutz mit sportlichem Elan

Gerade im sportlichen Bereich können Sie Ihr Unternehmen als Sponsor besonders effektiv markenwirksam präsentieren. Mit atmungsaktiven T-Shirts aus biologischer Produktion in den Vereinsfarben und einer wirkungsvoll platzierten Werbebotschaft als Eyecatcher erreichen Sie viele Menschen. Sowohl Sportler als auch ehrenamtlich tätige Vereinsmitglieder und Fans freuen sich über einen Dress, der die Vereinsfinanzen entlastet. Und bei Fahrten zum Auswärtsmatch oder zum regionalen Leichtathletik- oder Turn-Bewerb entfaltet er seine Werbewirkung in der ganzen Region.

© FivePoints

Mit schicken Hoodies aus nachhaltig produzierter Baumwolle werden die Sportler auch abseits des Sportplatzes eine gute Figur machen und Ihre Markenbotschaft gerne über den Fußball- oder Tennisplatz hinaus in die Welt tragen. Natürlich können Sie auch weniger sportliche, aber modebewusste Klientel und Partner mit Hoodies erfreuen, die etwa beim abendlichen Spaziergang oder im Urlaub gute Dienste tun und so Ihre Marke in Stadt und Land bekannt machen.

Sie können viel zum Schutz des Wasserhaushaltes weltweit beitragen, wenn Sie nachhaltig erzeugte textile Materialien für Ihre Werbestrategie einsetzen. Sie beweisen damit, dass Ihre besten Mitarbeiter, Kunden und Partnerbetriebe deshalb nicht auf modischen Schick verzichten müssen, und verbinden Ihre Marke und Ihre Werbebotschaft mit einer positiven Message im Sinne des Umweltschutzes.

Nutzen Sie nachhaltig produzierte Textilien als Werbemittel und zeigen Sie, dass stilvolle Mode sowie Qualität und ein sorgsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen miteinander vereinbar sind. Das Know-how unserer zertifizierten VÖW-Werbemittelhändler unterstützt Sie dabei, Ihre Werbebotschaft Ihrer Zielgruppe entsprechend maximal wirksam zu platzieren.

 

 

 

 

5/5 (1)

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Werbeartikel des Monats Februar 2020

Werben wie gedruckt am stillen Örtchen

Im alten Rom war der Toilettenbesuch ein geselliges Ereignis, bei dem getratscht und Neuigkeiten ausgetauscht wurden. Heute schätzen wir unsere Intimsphäre und sitzen allein am nunmehr stillen Örtchen. Im Durchschnitt suchen wir das kleine Etablissement sechsmal am Tag auf und greifen dort regelmäßig zum Toilettenpapier – was das unerlässliche Standardinventar zu einem perfekten Werbeträger macht: Jede Rolle und jedes abgerissene Blatt von bedrucktem WC-Papier lässt sich zum aufmerksamkeitsstarken Trägermedium verwandeln, um die eigene Marke mit frechen und kreativen Sujets, unterhaltsamen Sprüchen oder auch mit seriösen Tipps zu relevanten Themen zu präsentieren.

Nun handelt es sich bei Toilettenpapier um einen Hygieneartikel, der für die einmalige Verwendung produziert wird – im Grunde also keine nachhaltige Erfindung. Doch selbst im Falle eines Wegwerfartikels par excellence sind nachhaltige Zugänge möglich – in letzter Konsequenz auch in seiner werblichen Verwendung. Wer die eigene Werbebotschaft auf recyceltem WC-Papier verbreitet, hilft mit, natürliche Ressourcen zu schonen. Nicht zuletzt kann der Aufdruck selbst dazu genützt werden, Tipps für eine sparsame Verwendung zu geben. WC-Papier ist üblicherweise auch in Plastik verpackt; die Verwendung von Papierbanderolen oder Kartonboxen aus recyceltem Material sorgt für einen geringeren Verbrauch fossiler Brennstoffe und somit weniger CO2 in der Atmosphäre. Intelligent und kreativ eingesetzt, sichert Ihnen diese zusätzliche Werbefläche Nachhaltigkeit hoch zwei am stillen Örtchen.

Verbinden Sie Ihre Werbebotschaft mit Witz, Kreativität und nachhaltigem Denken abseits ausgetretener Pfade. Lassen Sie sich von unseren zertifizierten VÖW-Werbemittelhändlern beraten, wie Sie Ihre Marke der richtigen Zielgruppe im richtigen Moment am besten präsentieren.

5/5 (4)

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Reine Luft machen für den Klimaschutz

Es gibt nichts, was es nicht gibt … So rief etwa der deutsche Zeichner und Cartoonist Bastian Melnyk im Jahr 2006 den 5. Februar zum Hast-du-gepupst-Tag aus, um mitzuhelfen, dass Blähungen als natürlicher Teil der menschlichen Existenz akzeptiert werden. Nun stürzt ein menschlicher Pups das Weltklima nicht gleich ins Chaos, doch es gibt durchaus einen ernsten Hintergrund: Die Treibhausgase, beispielsweise aus der Massentierhaltung, verstärken den Treibhauseffekt, der den Klimawandel befeuert. Das Thema betrifft uns alle, weshalb wir es im Rahmen des VÖW-Nachhaltigkeitsjahrs 2020 auch genauer unter die Lupe nehmen.

Dass die industrielle Massentierhaltung mit der Produktion klimaschädlicher Gase wie Methan und Lachgas zur Verstärkung des Klimawandels beiträgt, ist mittlerweile wissenschaftlich gesichert. Auch die Abholzung von Wäldern und die Trockenlegung von Feuchtgebieten, um Futterpflanzen anzubauen, sind mit der dadurch wirksamen Freisetzung von CO2 für die immer intensiver spürbar werdende globale Erwärmung verantwortlich. Hohe CO2-Emissionen aufgrund langer Transportwege verstärken das Problem.


Gute Treibhausgase versus schlechte Treibhausgase

Dabei sind Treibhausgase an sich nicht böse – im Gegenteil, der natürliche Treibhauseffekt trägt dazu bei, dass auf der Erde das Leben, wie wir es kennen, überhaupt möglich ist: Ohne ihn läge die mittlere Temperatur auf unserem Planeten statt bei derzeit etwa +15 °C nur bei –18 °C. Doch mittlerweile verstärkt der menschengemachte Treibhauseffekt den natürlichen Effekt; das treibt die globale Erwärmung voran und macht aus einem Leben schaffenden Phänomen ein unsere Existenz bedrohendes Ereignis.

Mit einer steigenden globalen Durchschnittstemperatur steigt auch der Meeresspiegel, da das Eis der Pole und vieler Gletscher in den saisonalen Wärmephasen stärker schmilzt, als es im jeweiligen Winter wieder „nachwachsen“ kann. Veränderungen in der Energiebilanz der Atmosphäre führen zu extremeren Wetterphänomenen, bereits trockene Landstriche werden gänzlich zur Wüste … es wird ungemütlicher auf unserem Planeten. Wir müssen daher umdenken und den Hauptverursacher für die Erwärmung – unseren CO2-Ausstoß – drastisch senken.

 

Starke Botschaft mit reduzierten Emissionen

Die Massentierhaltung allein ist natürlich nicht am Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre schuld, es ist das Gesamtpaket aus unserem Lebensstil und Wirtschaftssystem, das zur immer stärker steigenden Durchschnittstemperatur der Erde führt. Mit einem verstärkten Fokus auf regionale, möglichst schadstofffreie, energieeffizient produzierte und biologische Produkte können wir aber doch einiges zur Erreichung der Klimaziele und auch zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beitragen.

Hier setzt der VÖW mit seinem Nachhaltigkeitsjahr an, um das Bewusstsein der Branche für den Klimaschutz unterstützende Maßnahmen zu stärken: Mit dem Einsatz von Werbemitteln, die entweder bei der Produktion, aber auch in der Anwendung dabei mithelfen, CO2-Emissionen zu reduzieren, beweisen Unternehmen, dass ihnen die Umwelt nicht egal ist, oder noch besser: am Herzen liegt. Sie vermitteln damit ein zukunftsorientiertes Bild von ihrer Marke und ihrer Botschaft und sorgen dafür, dass Geschäftspartner, Mitarbeiter oder Kunden sich mit gutem Gewissen über Geschenke freuen können, die das individuell Angenehme mit dem Nützlichen fürs Große und Ganze verbinden.

 

© Multiflower GmbH, Deutschland

Pflanzen-Power für klare Luft

Die besten Helfer im Kampf gegen den Klimawandel sind Pflanzen, da sie bei der Photosynthese CO2 unter anderem in Sauerstoff umwandeln. Mit kleinen, aber kraftvollen Verbündeten im Kampf um ein besseres Raumklima – Samen diverser Grünpflanzen in kleinen Tontöpfen zum Selberziehen – können Sie bei den Beschenkten sowohl gärtnerischen Ehrgeiz wecken als auch für gute Luft sorgen. 

 

Mit Sauberkeit Energie sparen

© Sanders Imagetools GmbH & Co. KG, Deutschland

Wir sind es gewohnt, in einer wohltemperierten Umgebung zu arbeiten und zu wohnen, viel Energie wird also fürs Heizen und Kühlen aufgewendet. Dass uns permanent warmes Wasser zur Verfügung steht, sehen wir ebenfalls als selbstverständlich an, auch wenn dies mit einem hohen Energieaufwand einhergeht. Mit einem veganen, ohne Mineralöle produzierten, gut hautverträglichen Handreinigungsgel ohne Konservierungsstoffe für zwischendurch haben Ihre Kunden sowohl im Büro als auch unterwegs jederzeit hygienische Sauberkeit griffbereit, selbst wenn dem akuten Hygienebedürfnis einmal kein Fließwasser zur Verfügung steht. Saubere und frisch gepflegte Hände tragen zum Wohlbefinden bei und auch Krankheitserreger haben keine Chance mehr.

 

© adform Markenkommunikation – Original Badetaler, Österreich

Eine weitere Möglichkeit, mit nachhaltiger persönlicher Hygiene auch dem Klima etwas Gutes zu tun, bieten Naturseifen. Sie bestehen aus rein pflanzlichen Ölen und sind daher biologisch abbaubar. Zusätzlich sind feste Seifen in der Anwendung sparsam: Mit einem Stück kommt man im Schnitt so lange aus wie mit drei Shampoo- oder Duschgelflaschen. Wenn Sie Ihre Geschäftspartner und Kunden also mit solch einem duftenden Werbegeschenk erfreuen, tragen Sie mehrfach zu einem geringeren CO2-Ausstoß bei: Die Rohstoffe hinterlassen keine synthetischen Rückstände, für dieselbe Wirkung sind weniger Mengen erforderlich und für das Produkt muss kein extra Gebinde aus Plastik produziert werden.

 

Der Alpenraum und somit Österreich werden überproportional stark von der Erwärmung der globalen Durchschnittstemperatur betroffen sein – sei es, weil es auch hier wärmer wird, sei es, weil es mit einer möglichen Verschiebung des Golfstroms bei uns wesentlich kälter wird. Mit einer nachhaltigen Einkaufspolitik im eigenen Unternehmen und der bewussten Wahl von Werbemitteln, die dazu beitragen, den CO2-Ausstoß als größten Treiber dieser Entwicklung zu verringern, können Sie konkret beim Umweltschutz mitwirken und zur weiteren Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit beitragen.

 

Mit Unterstützung der VÖW-Werbemittelhändler finden Sie das perfekte Werbemittel, um Ihre Marke und Ihre Werbebotschaft als Träger einer positiven Message zu positionieren. Mit Zukunftsorientierung und Verantwortungsbewusstsein bleiben Sie bei Ihren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern nachhaltig in Erinnerung.

 

 

4.63/5 (8)

Bewertung

Der VÖW – eine Wikipedia des Werbeartikelhandels

„Hello World“ waren die ersten Worte, die Wikipedia-Gründer Jimmy Wales am 15. Jänner 2001 als Test in ein Wiki-System tippte, das im Lauf der Jahre von einem Hobby-Projekt zu einer Online-Enzyklopädie mit bisher mehr als 49 Millionen Artikeln in fast 300 Sprachen anwuchs. Seit einigen Jahren wird deshalb der 15. Jänner als Wikipedia-Tag begangen. Als organisch gewachsenes, frei zugängliches und gemeinschaftlich erstelltes Wissensportal verkörpert Wikipedia auch jene Nachhaltigkeit, in deren Zeichen 2020 der VÖW-Blog stehen wird.

Die Inhalte der Wissensdatenbank Wikipedia werden gemeinschaftlich ständig weiterentwickelt, die Themen von vielen Autoren auf ihre Korrektheit hin überprüft und von verschiedenen Seiten kritisch überarbeitet. Nach anfänglicher Skepsis („Kann da wirklich jeder einfach so mitschreiben, stimmt dann auch, was drinnen steht?“) ist das Vertrauen in die Plattform mehr und mehr gewachsen, mittlerweile wird sie sogar von Wissenschaftlern genutzt.


Gebündeltes Wissen

Mit ähnlichen Ambitionen agiert der Verband Österreichischer Werbemittelhändler – auch im VÖW wird kontinuierlich das gesammelte Know-how gebündelt und weiterentwickelt. Die Mitglieder des Verbandes können zu jedem Thema und jeder Zielgruppe auf dem neuesten Innovationsstand der Branche bestens beraten, denn sie decken eine große Service-Bandbreite ab: Sie reicht vom Consulting zur richtigen Produktauswahl über die effektive Verteilung an die Zielgruppen bis hin zu rechtlichen Bestimmungen, Fragen der Compliance und der Produktsicherheit.

Zusätzlich steht der VÖW als Plattform zur Weiterentwicklung der Branche und zur Wissensvermittlung über die Bedeutung des Werbeartikels als Trägermedium im Marketing-Mix (zukünftigen) Marketing-Profis und Interessierten zur Verfügung, die mehr darüber wissen wollen, welche Vorteile haptische Werbemittel haben – gerade in unserer zunehmend digitalisierten Welt gewinnt die sinnliche Erfahrung tastbarer Eindrücke wieder an Wert.


Nachhaltige Werbung mit Zukunft

„Natürlich kümmere ich mich um die Zukunft. Ich habe vor, den Rest meines Lebens darin zu verbringen“, diesen Spruch Mark Twains nimmt sich der VÖW zum Vorbild für einen erfolgversprechenden Weg: Durch seine Unterstützung bei der zielgenauen und wirkungsvollen Platzierung von Werbebotschaften will er zur nachhaltigen Entwicklung der Werbebranche beitragen – von der natürlich auch seine Mitglieder profitieren.

Daher wird das Jahr 2020 beim VÖW im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen. Der viel strapazierte Begriff hat eine lange Geschichte, schon 1713 wurde er als forstwirtschaftliches Prinzip von Hans Carl von Carlowitz erstmals schriftlich formuliert, seitdem gab es einige Bedeutungswandlungen und -erweiterungen. Gemeinsam ist allen modernen Definitionen das Suchen eines Ausgleichs zwischen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Interessen.


Prinzip mit Hausverstand

Nachhaltigkeit als Handlungsprinzip kann alle Lebensbereiche sowie alle Wirtschaftszweige umfassen und ist aus ökologischen und ökonomischen Gründen hochaktuell. Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter sind gewiss ebenso für das Thema sensibilisiert und schätzen es, wenn Werbegeschenke auch ihre eigenen ethischen Prinzipien widerspiegeln. Wie bei allem menschlichen Tun wird 100-prozentig nachhaltiges Handeln nicht möglich sein, aber mit einer guten Portion Hausverstand kann bei der Auswahl von Werbemitteln ein Maximum an Verantwortungsbewusstsein bewiesen werden.


Schenken und Werben mit gutem Gewissen

Die zertifizierten VÖW-Mitglieder unterstützen dabei, Werbegeschenke mit vollem Potenzial und gutem Gewissen einzusetzen, denn sie stehen für faire Arbeitsbedingungen und transparente Produktionsprozesse. So kann beim Werbemitteleinkauf die Güterproduktion bis zu einem gewissen Grad mitbeeinflusst werden, um einen langfristigen und richtungsweisenden Kurs im Markt einzuschlagen.

Nachhaltiger Konsum sorgt also für Produkte, welche mit gutem Gewissen verwendet und genossen werden können. Um zu gewährleisten, dass Werbemittel recycelbar sind, dem Cradle-to-Cradle-Ansatz gerecht werden, in biologischer Landwirtschaft oder mit geringem Wasserverbrauch produziert wurden, unterstützen die VÖW-Mitgliedsbetriebe bei der Auswahl von Werbemitteln, die hohen Standards gerecht werden und für Nachhaltigkeit entlang der ganzen Wertschöpfungskette bürgen.


Von Anbeginn mitgedacht

Nicht nur bei den konkreten Werbemitteln stellt der VÖW sein Know-how zur Verfügung. Auch bei der Entwicklung einer nachhaltigen Werbestrategie unterstützen die Experten der VÖW-Mitgliedsbetriebe Werbetreibende mit Rat und Tat. Welches Geschenk passt zum Unternehmen, zum Produkt, zur Dienstleistung und vor allem zur Zielgruppe? Mit sorgfältig ausgewählten und ansprechend gestalteten Giveaways gelingt es den Unternehmen dann, eine kohärente Geschichte zu erzählen.

Mit einem langfristig geplanten Werbemitteleinsatz lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Der frühzeitige Einkauf beim Händler des Vertrauens hilft, Kosten zu sparen, und die strategisch durchdachte Platzierung der eigenen Marke und Werbebotschaft im Jahresverlauf bringt das werbende Unternehmen bei der adressierten Zielgruppe regelmäßig und somit nachhaltig positiv in Erinnerung.

 

Nachhaltigkeit auf vielen Ebenen

Eine nachhaltige Strategie ist es aber auch, langlebige und nützliche Produkte in Umlauf zu bringen, die erwiesenermaßen beliebt sind. Ein über längere Zeit genutztes Werbegeschenk bringt beiden Seiten etwas: den Beschenkten und dem Absender, wenn die jeweilige Marke positiv nachhallen kann und im Blickfeld bleibt. Auch soziales Engagement kann ein Geschenk nachhaltig machen. Wenn Werbeträger mit sozialem Mehrwert eingesetzt werden, können Unternehmen konkrete Hilfe leisten und zugleich ihrer Zielgruppe zeigen, dass sie verantwortungsbewusst handeln.

Nachhaltig zu handeln, bedeutet im Verständnis des Verbandes Österreichischer Werbemittelhändler also weit mehr, als einmal vegane Bio-Gummibärchen als Giveaways zu verwenden. Von Nachhaltigkeit als essenziellem Teil der Unternehmensstrategie über die Beachtung kurzer Transportwege und menschenwürdiger Produktionsbedingungen bis zum eigenen Tun und Handeln – sprich: mit einem Auftritt als sozial engagierter Player – präsentiert der VÖW hier nur einen kleinen Ausschnitt aus der großen Palette an Möglichkeiten, wie die eigene Marke in jeder Form nachhaltig präsentiert werden kann.

Im weiteren Jahresverlauf stellt der VÖW auf seiner Webseite jeden Monat ausgewählte Werbemittel und Strategien vor, die der Werbebranche Anregungen bieten, wie sie im Sinne der Nachhaltigkeit agieren und ihre Zukunftsorientierung und ihr Verantwortungsbewusstsein beweisen kann.


Nutzen Sie die „VÖW-Wikipedia“ und lassen Sie sich von
unseren zertifizierten VÖW-Werbemittelhändlern beraten. Diese helfen Ihnen bei der Auswahl Ihrer Werbegeschenke und unterstützen Sie dabei, die beste Entscheidung für Ihren nachhaltigen Werbemitteleinsatz zu treffen.

 

 

5/5 (8)

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Neue Partnerschaft, neue Chancen für Mitglieder des VÖW

Die Akademie für Textilveredelung bietet ab 2020 auch Seminare in Österreich an

Der Verband österreichischer Werbemittelhändler (VÖW) freut sich über die kürzlich geschlossene Partnerschaft mit der Akademie für Textilveredelung und über das erweiterte Seminarangebot, das nun auch endlich in Österreich stattfinden wird. Den Auftakt machen im Frühjahr 2020 gleich zwei Akademiewochen mit insgesamt sieben Veranstaltungen in Wien und Erl (Tirol).

„Wir hatten in der Vergangenheit regelmäßig Anfragen nach Seminaren in Österreich. Mit der Unterstützung von Phileas, New Wave Austria, MHM Machines Highest Mechatronic sowie dem VÖW, können wir das in Deutschland sehr erfolgreiche Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen für Textilveredler, Werbetechniker und Werbemittelhändler nun auch in unserem Nachbarland anbieten. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Akademieleiter Stefan Roller-Aßfalg.

VÖW-Sprecherin Kathrin Schneider ergänzt: „Als Ansprechpartner und Service-Stelle sind wir stets bemüht, unseren Mitgliedern relevante Themen näher zu bringen. Dazu gehören natürlich auch branchenbezogene Schulungen und Workshops. Die Aka-Tex bietet mit ihren Kooperationspartnern ein breitgefächertes Angebot an Seminaren sowie Know-how für Textilveredlung, Sportswear, Workwear und Corporate Fashion an. Auch wir freuen uns sehr über diese neu geschlossene Partnerschaft. Ich persönlich habe mich schon für das Seminar ‚Textile Warenkunde‘ in Wien angemeldet und bin gespannt, ob ich dort auch einige unserer Mitglieder treffen werde.“    

 

Alle Veranstaltungen der Akademie für Textilveredlung im Frühjahr 2020 im Überblick:

07.02.2020: Mit Ecodesign Zukunft gestalten, Düsseldorf

14.02.2020: Prüfen von textilen Materialien, Berlin

19.02.2020: Rechtssicher Werben, Düsseldorf

03.03.2020: Textile Warenkunde, Erl (Tirol)

04.03.2020: Siebdruck auf Sporttrikots und andere „problematische“ Textilien, Erl (Tirol)

05.03.2020: Siebdruck Convention, Erl (Tirol)

06.03.2020: Nachhaltigkeit: Zertifizierter Textildruck, Erl (Tirol)

12.03.2020: Nachhaltigkeit: Zertifizierter Textildruck, Halle (Saale)

18.03.2020: Ein Weg durch die Vielfalt der Stickmaterialien, Wien

19.03.2020: Darf ich das?, Wien

20.03.2020: Textile Warenkunde, Wien

25.03.2020: Flock School Italia, Borgaro (Italien)

29.04.2020: Grundlagenseminar Baumwolle, Bremen

Weitere Informationen zu den angebotenen Veranstaltungen finden Sie unter: www.aka-tex.de/aka/#!/veranstaltungen.

5/5 (3)

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